Die Ausstellung „dis/play“ war im Sandkasten, temporärer Ausstellungsraum in den Meisterhöfen, Sandstr. 33, 80335 München (Nähe Stiglmaierplatz) bis 10. Mai 2020 zu sehen. Da die Ausstellung von aussen einsehbar ist, konnte man sie auch in Zeiten von Corona anschauen.
Kuratorinnen: Prof. Ulrike Lauber und Christina Haberlik

„dis/play“
Susanne Görtz zeigt ungewöhnliche Fotografien von Münchner-U-Bahnstationen.
Im Münchner Untergrund werden die „analogen“ Plakatwände nach und nach ersetzt durch digitale Displays mit Bewegtbild, deren wechselnden Inhalte die Aufmerksamkeit der Wartenden wieder auf sich ziehen. Aber bevor dieses Medium ganz entschwindet, auch aus unserer Erinnerung, hat Susanne Görtz die Plakatwände an den Hintergleiswänden der Münchner U-Bahnstationen festgehalten zu dem Zeitpunkt, als die Plakate bereits entfernt waren.

Entstanden ist eine Art Typologie von leeren Werbeflächen in U-Bahn-Stationen. Auf den ersten und vielleicht auch zweiten Blick sind die Fotografien sehr ähnlich, aber gerade die subtilen Unterschiede zwischen den verschiedenen Untergründen und den Resten der Plakate machen den Reiz der Serie aus. Die Arbeit hat eine eigene, eher triste Ästhetik, die auch etwas aussagt über die Gestaltung des öffentlichen Untergrunds in den ersten Jahren. Nur der bunte Streifen, der die unterschiedlichen U-Bahn-Linien kennzeichnet, bringt ein wenig Farbe ins Bild.
sandkasten-muenchen.de

Ausstellung

Sandkasten - dis/play Sandkasten - dis/play
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Sandkasten – dis/play Sandkasten – dis/play
Sandkasten - dis/play Sandkasten - dis/play
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Presse

28.3.2020, Süddeutsche Zeitung, Stadtviertel München „Schaufenster sind zum Schauen da“, https://sz.de/1.4859642
28.2.2020, Süddeutsche Zeitung, Stadtviertel München „Visuelle Diagnose“, http://sz.de/1.4823437
28.2.2020, ASK HELMUT, askhelmut.com