Fotoausstellungen in München

[Stand 22. Juli 2026] Die folgenden Fotoausstellungen in München (und Umgebung) kann man derzeit oder bald anschauen. Die Ausstellungen sind nach Enddatum sortiert. Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte immer nochmal auf der Website nachschauen, Ausstellungen können sich verschieben, verlängert werden oder ausfallen. Fragen und ggf. Terminhinweise bitte per Mail schicken an sg@goertz-fotografie.de.


La Van Phuong: My Own Private Vietnam
La Van Phuong bereist in unregelmäßigen Abständen für jeweils längere Zeit Vietnam, seine ehemalige Heimat und die seiner Familie. Im Land verbringt er viel Zeit an den einzelnen Stationen seiner Reise. Mit respektvollem Blick begegnet er den Menschen und beobachtet Städte, Landschaft und Gesellschaft. Er begibt sich auf die Spuren seiner Familie und setzt sich intensiv mit der Geschichte und Entwicklung des Landes auseinander, das derzeit international wenig Aufmerksamkeit erhält. Zuletzt war La Van Phuong Ende 2025 für mehrere Monate in Vietnam.
Die Ausstellung „My Own Private Vietnam“ zeichnet mit überwiegend aktuellen Aufnahmen und teils sehr farbenprächtigen Fotografien ein lebendiges und sehr persönliches Porträt dieses interessanten Landes. La Van Phuong wurde 1968 in Vietnam geboren und immigrierte 1979 mit seiner Familie in die Schweiz, wo er zur Schule ging. Nach der Matura studierte er an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Er lebt und arbeitet in München als freier Redakteur, Fotograf und Filmemacher.
Am Freitag, den 12. Juni 2026, findet ab 20 Uhr ein „Intermezzo“ statt, bei dem wir mit dem Künstler sprechen und zwei seiner Filme über Vietnam zeigen. Die Ausstellung endet am Mittwoch, den 22. Juli 2026, mit einer Finissage von 18 Uhr bis 21 Uhr.
Schnitzer& Studio, Lindwurmstr. 95a, München
Geöffnet nach tel. Vereinbarung, bis 22. Juli 2026
www.schnitzerund.de

Lu B. Mazen Garden Escapes
Ausstellung mit Bildern aus Ihrem Schrebergarten-Projekt und Buchvorstellung.
LITVAI Galerie für Fotografie, Altstadt 195a, 84028 Landshut 
Do-Sa 14-17 Uhr, bis 25. Juli 2026
www.litvai-galerie.com

Jeff Dunas – Photography: American Pictures & State of the Blues
Tender Heart ist eine visuelle Meditation über Vermächtnis, Erinnerung und die sich wandelnde Natur der Identität. Über Generationen hinweg und durch intime Gesten zeichnet dieses Werk eine persönliche und kollektive Reise nach, auf der die Das Amerikahaus München präsentiert eine Ausstellung mit Fotografien des amerikanischen Fotografen Jeff Dunas, die den Blick auf die Vereinigten Staaten bewusst auf das richtet, was ihr Fundament ausmacht: die Menschen.
Im Zentrum stehen Arbeiten aus der Reihe American Pictures, die über mehrere Jahrzehnte hinweg entstanden sind. Dunas fotografiert in Städten und Kleinstädten, in urbanen Randzonen ebenso wie in ländlichen Räumen. Seine Motive sind keine Ikonen und keine Inszenierungen – es sind Begegnungen. Menschen im Alltag, in Momenten des Wartens, des Innehaltens, der Selbstverständlichkeit. Die Fotografien wirken ruhig, fast zurückgenommen, und entfalten gerade dadurch eine nachhaltige Wirkung. Sie zeigen ein Amerika, das von Diversität, individueller Freiheit und gesellschaftlicher Bewegung geprägt ist.
Amerikahaus München, Karolinenplatz 3, München
Mo-Do 10-17 Uhr, Fr 14-18 Uhr, Sa 10-18 Uhr, bis 31. Juli 2026
www.amerikahaus.de

Earth matters
Gezeigt werden Werke von fünf Künstler:innen, deren Ansätze unsere Sinne auf vielfältige Weise ansprechen und aktivieren. Sie widmen sich zentralen Fragen unserer Zeit: den Folgen der Industrialisierung, dem menschlichen Optimierungsstreben sowie den unvorhersehbaren Konsequenzen technologischer Entwicklungen. Im Mittelpunkt stehen dabei ökologische Systeme, technische Artefakte und verborgene biologische Lebensformen von ungeahnter Schönheit – und ihr Potenzial, unabhängig vom Menschen oder gemeinsam mit ihm, positive Veränderungen zu erzeugen und globalen Einfluss zu nehmen.
Anhand von Bildern, Skulpturen, fotografischen Arbeiten, Videos und Rauminstallationen untersucht und reflektiert EARTH MATTERS in immersiven und eindrucksvollen Werken das, was sowohl die Natur als auch unsere Zivilisation auf der Erde hervorgebracht haben. Mit Arbeiten von Olaf Otto Becker, Kathrin Linkersdorff, Tamiko Thiel, Andreas Greiner, Maximilian Prüfer.
Bergson Gallery, Am Bergson Kunstkraftwerk 2, München
Do-Fr 14-19 Uhr, Sa/So 11-19 Uhr bis 2. August 2026
gallery.bergson.com

Chaos – Eine Kunstausstellung zwischen Ordnung und Auflösung
Chaos ist mehr als nur Unordnung. Es ist ein Zustand, ein Prinzip, eine Kraft, die zugleich zerstört und erschafft.
In der Jahresausstellung des Künstlerspectrums Pasing e.V. nähern sich die aktiven Mitglieder verschiedener Kunstrichtungen diesem vielschichtigen Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Das Ergebnis ist ein intensiver Dialog zwischen Malerei, Skulptur, Fotografie, Installation und Dichtung.
Schon beim Betreten der Ausstellung wird deutlich: Chaos ist hier nicht bloß ein visuelles Durcheinander, sondern ein bewusst eingesetztes Gestaltungselement. Farben scheinen zu explodieren, Formen lösen sich auf, Strukturen wirken fragmentiert. Und doch liegt in all dem eine subtile Ordnung, die sich erst auf den zweiten Blick erschließt.
Die Malerei zeigt Chaos oft als emotionale Eruption. Großformatige Leinwände sind von wilden Pinselstrichen, Farbschichten und scheinbar zufälligen Kompositionen geprägt. Hier wird Chaos zum Ausdruck innerer Zustände – Wut, Angst, Ekstase oder Freiheit. Die Künstler nutzen das Unkontrollierbare, um Grenzen klassischer Ästhetik zu sprengen.
Die Ausstellung „Chaos“ zeigt eindrucksvoll, dass Unordnung kein Gegensatz zur Kunst ist, sondern eine ihrer zentralen Triebfedern. Sie fordert dazu auf, gewohnte Denkmuster zu hinterfragen und die Schönheit im Unvorhersehbaren zu entdecken. Denn vielleicht liegt gerade im Chaos der Ursprung aller Kreativität – ein Raum, in dem Neues entstehen kann.
Pasinger Fabrik, August-Exter-Str. 1, München
Di-Sa 15-19 Uhr, So 14-18 Uhr, 24. Juli bis 9. August 2026
(Eröffnung: 23. Juli, 19-21 Uhr)
pasinger-fabrik.de

Laurie Simmons. Dollhouse Photographs
Die US-amerikanische Künstlerin Laurie Simmons ist bekannt für ihre inszenierten Fotografien, auf denen sie Puppen in stereotypen weiblichen Rollenbildern in häuslichen Interieurs präsentiert. Exemplarisch für ihr Werk ist die 1978/79 entstandene Serie In and Around the House mit 56 Schwarz-Weiß-Fotografien, auf denen eine Puppenfrau bei unterschiedlichen Tätigkeiten in ihrem trauten Puppenheim zu sehen ist. Doch die Idylle trügt, denn hinter der bürgerlichen Fassade eröffnen sich verborgene Geschichten. Die Ausstellung Laurie Simmons. Dollhouse Photographs zeigt eine Auswahl ihrer Werke, die gesellschaftliche Rollenbilder der amerikanischen Mittelklasse kritisch reflektieren.
Eine Kooperation des Deutschen Theatermuseums mit der Sammlung Goetz.
Deutsches Theatermuseum, Galeriestr. 4, München
Di-So 11-17 Uhr, bis 30. August 2026
www.sammlung-goetz.de

Richard Sharums Amerika-Trilogie – Im Schatten des amerikanischen Traums
Der US-Fotograf Richard Sharum richtet seinen Blick auf jene Bereiche der amerikanischen Gesellschaft, in denen der Mythos des „American Dream“ brüchig wird. Abseits gängiger Klischees zeigen seine Schwarz-Weiß-Fotografien individuelle Lebensrealitäten voller Verletzlichkeit, Widerstandskraft und stiller Würde. Seine Bildsprache ist ruhig und nahbar, ohne zu idealisieren oder zu entblößen – stets geprägt von respektvoller Aufmerksamkeit für den Menschen.
Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm
Mo-Sa 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, So 11-18 Uhr, bis 20. September 2026
stadthaus.ulm.de

Black Cowboys – Sabine Bungert & Stefan Dolfen
Das romantisierte Image des weißen Cowboys prägt bis heute das Bild des „Wilden Westens“. Mit der Realität hat dieses Stereotyp nicht viel zu tun. Ein Viertel der Cowboys waren Afroamerikaner und haben diesen legendären Abschnitt der amerikanischen Geschichte entscheidend mitgeprägt. Doch Hollywood hat einen Mythos erschaffen, der aus ausnahmslos weißen „Westernhelden“ bestand, die zudem häufig nach realen Schwarzen Vorbildern entwickelt wurden. Somit wurde die Bedeutung der Schwarzen für die Entwicklung der USA übergangen. Durch dieses „Whitewashing“ weiß heute kaum jemand von der Existenz Schwarzer Cowboys.
Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm
Mo-Sa 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, So 11-18 Uhr, bis 20. September 2026
stadthaus.ulm.de

In the Lights of Shadows
Bereits 1839 beschrieb Henry Fox Talbot die Fotografie als „the art of fixing a shadow“. Diese Metapher ist bis heute Leitmotiv geblieben. Licht macht sichtbar, modelliert Formen und schreibt Zeit ein; doch erst der Schatten verleiht Tiefe, Struktur und Ambivalenz. Er kann konturieren oder verbergen, kann Eigenleben entwickeln und Geheimnisse andeuten.
Die Ausstellung spannt einen Bogen über zwei Jahrhunderte Fotogeschichte: von ikonischen Positionen wie Edward Weston, Ansel Adams und Mary Ellen Mark bis hin zu zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Liddy Scheffknecht oder Joel Meyerowitz.
Depot der Sammlung SpallArt, Jakob-Auer-Str. 8, A-5020 Salzburg
jeden 1. Sa. im Monat, 11-14 Uhr, bis Oktober 2026
www.sammlung-spallart.at

Haar macht Lust
Ob lang, kurz oder rasiert, glatt oder gelockt – Haare sind weit mehr als eine Frage des Stils. Sie erzählen von Schönheit und Begehren, von Macht und Ohnmacht, von Anpassung und Rebellion. Als universelle Sprache verhandeln sie seit Jahrtausenden soziale, kulturelle und politische Fragen – und bestimmen, wie Menschen sich selbst sehen und gesehen werden.
Mit HAAR – MACHT – LUST präsentiert die Kunsthalle München eine thematisch gestaltete, kulturübergreifende Ausstellung, die die vielfältigen Bedeutungen von Kopf- und Körperhaar in den Blick nimmt. Zu sehen sind rund 200 Exponate von der Antike bis zur Gegenwart – darunter Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Videoarbeiten, Schmuckstücke, Möbel, Designobjekte und Couture-Kreationen – aus bedeutenden internationalen Sammlungen wie dem Prado, dem Louvre und dem Rijksmuseum.
tgl. 10-20 Uhr, bis 4. Oktober 2026
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, Theatinerstr. 8, München
www.kunsthalle-muc.de/haar

Sabine Jörg: Im Anblick von Monstera Deliziosa
Eigenwillige Aufnahmen, als „natürliche“ Fotografien zu enttarnen, geben Rätsel auf.
Daiserstr. 35a, München
Fr 18-22 Uhr, Sa 14-22 Uhr, So 12-18 Uhr, 9. bis 11. Oktober 2026

Ragnar Axelsson Greenland
Seit über vierzig Jahren bereist Ragnar Axelsson die gefrorene Wildnis Grönlands und dokumentiert das Leben der Inuit – von Jägern und Familien, die am Rande der bewohnten Welt leben. Freundschaft und Vertrauen sind der Schlüssel, um ihr Leben zu dokumentieren. Was dabei entsteht, ist ein intimes Portrait einer Welt, die nur wenige Außenstehende jemals von innen gesehen haben. Mit Schwarz-Weiß-Bildern destilliert Ragnar die Arktis auf ihre rohe Essenz: Eis, Wind, Dunkelheit, Tiere, Berge und Portraits. Seine Fotografien vermitteln sowohl Schönheit als auch Bedrohung. Sie erzählen von Widerstandsfähigkeit, Verlust, Würde und einer Lebensweise unter dem Druck einer Außenwelt, die ihnen immer wieder zu diktieren versucht, wie sie zu leben haben.
Kunstfoyer, Thierschplatz 6, München
tgl. 10-18 Uhr, Fr 10-20 Uhr, 24. Juli bis 1. November 2026
www.versicherungskammer-kulturstiftung.de

Olaf Unverzart: Dahinten gehts nicht weiter – Fotografien aus dem Oberpfälzer Grenzland
Olaf Unverzart ist Fotograf und Künstler, der im dokumentarischen Bereich arbeitet. In dieser Serie hat er im Oberpfälzer Grenzlandgebiet Architektur, Dorfstrukturen und Landschaften fotografiert, die auch Jahrzehnte nach der Öffnung weiterhin an den damaligen „Eisernen Vorhang“ erinnern. Häufig realisiert Unverzart Langzeitprojekte, in denen er die vom Menschen geprägte und gestaltete Landschaft in den Mittelpunkt stellt.
Für diese Werkgruppe fotografierte er mit einer analogen Großbildkamera und einem Normalobjektiv auf Schwarzweißfilm. Die langsame, konzentrierte Arbeitsweise verleiht den Bildern eine besondere Ruhe: Sie wirken zeitlos und gewinnen zugleich angesichts der heutigen, weltweit angespannten politischen Lage neue Aktualität. In der Monografie zu dieser Fotoserie spürt man die besondere Liebe zum Medium Fotobuch – verbunden mit einem schonungslosen und zugleich hoffnungsvollen Blick auf seine Heimat.
OLAF UNVERZART, geboren 1972, absolvierte sein Fotografie-Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und ist seitdem als Fotograf aktiv.  Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, für Magazine gearbeitet und in Nürnberg, Salzburg und München Fotografie gelehrt. Er lebt in München und Waldmünchen.
bosco Gauting, Oberer Kirchenweg 1, 82131 Gauting
Di-Fr 10-12:30 Uhr, Do/Fr 15-18 Uhr, Sa 10-12 Uhr, und bei Veranstaltungen, 24. September bis 16. Dezember 2026
Ausstellungseröffnung Mi 23. September 2026, 19 Uhr. Eintritt frei, Künstler anwesend.
Künstlergespräch Do 19. November 2026, 20 Uhr. Eintritt frei. Olaf Unverzart im Gespräch mit Gerd Holzheimer
bosco-gauting.de

Michael Nagy „Behördlich erfasst“
Die Fotoausstellung zeigt 22 Lieblingsmotive des Stadtfotografen Michael Nagy. Die Schau präsentiert Highlights aus seinem 25-jährigen Schaffen für das Presse- und Informationsamt, darunter Bilder, die zuvor einen Bauzaun in der Schützenstraße verzierten. 
Neues Rathaus München, OB-Galerie (2. Stock), Marienplatz 8, München
Mo-Do 9-17 Uhr, Fr 9-13 Uhr, längerfristige Ausstellung, Ausstellungsende nicht bekannt.
ru.muenchen.de

Zwischen Berlin und Tbilissi
Wie sehen junge Dokumentarfotograf*innen Europa? Der Hamburger Peter Bialobrzeski hat einige von ihnen eingeladen, ihre Sicht auf die Welt von heute vorzustellen. Sie werfen Fragen auf, die uns alle bewegen: Klimawandel und Umweltverschmutzung, soziale Gerechtigkeit, die Krise der Flüchtlingspolitik und eine sich verändernde Weltordnung sind ihre Themen. Die Teilnehmenden stammen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Polen, Ungarn und Großbritannien, aus Georgien und Sibirien. Einige von ihnen leben in Berlin, manche arbeiten im Kollektiv.
Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm
Mo-Sa 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, So 11-18 Uhr, 3. Oktober 2026 bis 10. Januar 2027
(Eröffnung: Fr, 2. Oktober 2026, 19 Uhr)
stadthaus.ulm.de

Menschenbilder. Porträt- und Genrefotografien aus der Sammlung Dietmar Siegert
Meisterwerke der Neuen Pinakothek in der Alten Pinakothek. Die Neue Pinakothek verfügt über eine umfangreiche Sammlung von Fotografien des 19. Jahrhunderts aus Italien. Meist sind Landschaften und architektonische Monumente von Venedig bis Neapel die Motive. Doch bereits sehr früh spielt auch der Mensch eine wichtige Rolle – als Individuum oder als Vertreter einer bestimmten sozialen Schicht. Die Sammlungspräsentation bietet mit rund fünfzig Fotografien einen Einblick in dieses Thema, das in enger Wechselwirkung mit der Malerei der Zeit steht. Die Fotografien stammen aus der Sammlung Dietmar Siegert, die der Pinakotheks-Verein in Verbindung mit der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Sparkassen-Finanzgruppe 2014 für die Neue Pinakothek erworben hat.
Alte Pinakothek, EG, Ostflügel, Barer Str. 27, München
Di-So 10-18 Uhr, Di/Mi bis 20 Uhr, 13. Oktober 2026 bis 31. Januar 2027
www.pinakothek.de

Jeff Wall
Der kanadische Künstler Jeff Wall gehört zu den einflussreichsten Fotografen unserer Zeit. In seinen aufwändig inszenierten Bildkompositionen verbindet er das Narrativ des Kinos mit der Malerei. Bekannt wurde er durch seine großformatigen Leuchtkastenbilder, die formal eher an die Welt der Werbung als an die der bildenden Kunst erinnern. Mit dieser Technik revolutionierte er das Medium Fotografie und verschaffte ihm einen gleichberechtigten Platz neben Malerei und Skulptur. Die Ausstellung im Sammlung Goetz /Schaufenster präsentiert eine Auswahl seiner ikonischen Leuchtkastenbilder aus den 1990er Jahren.
Sammlung Goetz /Schaufenster, Pacellistr. 5, München
Di/Mi 12-18 Uhr, Do/Fr 14-20 Uhr, Sa 12-18 Uhr, 17. November 2026 bis 20. Februar 2027
www.sammlung-goetz.de