Fotoausstellungen in München

[Stand 24. April 2018] Die folgenden Fotoausstellungen in München (und Umgebung) kann man derzeit oder bald anschauen. Die Ausstellungen sind nach Enddatum sortiert. Alle Angaben ohne Gewähr. Fragen und Hinweise bitte mailen an sg@goertz-fotografie.de

Weitere aktuelle Infos auch unter www.facebook.com/susannegoertz.fotografie

Lorenz Strassl
Galerie Jo van de Loo, Theresienstr. 48, München
Di–Fr 12–18, Sa 12–15 Uhr, bis 28. April 2018
galerie-jovandeloo.com

Bock im Park. Wildtierfotografien von Marco Schütte
Der in München lebende Fotograf (*1971) hat im Nymphenburger Schlosspark Rehwild über alle vier Jahrezeiten mit seiner Kamera festgehalten. Die gerahmten Naturaufnahmen hinter Acryl und auf Leinwand werden neben weiteren Bildern von in Bayern heimischen Wildtieren gezeigt.
Jagd- und Fischereimuseum, Neuhauser Str. 2, München
Do 9:30-21 Uhr, Fr-Mi 9:30-17 Uhr, bis 1. Mai 2018
www.jagd-fischerei-museum.de

The Concept of Lines. Richard Avedon, George Hoyningen-Huené und Irving Penn.
Werke aus der Sammlung F.C. Gundlach. Das Programm des Kunstfoyers startet 2018 mit einer Ausstellung hochästhetischer Fotografien von drei Großmeistern des Metiers: Richard Avedon, George Hoyningen-Huené und Irving Penn – jeder einzelne dieser Fotografen stellt für sich bereits ein unschlagbares Highlight der amerikanischen Fotografiegeschichte dar. Die subtile Handhabung der Linie eint als signifikantes Merkmal die Arbeiten dieser drei Ikonen, ist dabei aber in Abhängigkeit von der jeweiligen Stilistik des Fotografen sehr unterschiedlich definiert. Gezeigt werden Porträts prominenter Persönlichkeiten, zudem außergewöhnliche Modeinszenierungen, Akte und Körperbilder.
Kunstfoyer, Maximilianstraße 53, München
tgl. 9-19 Uhr, bis 10. Mai 2018
www.versicherungskammer-kulturstiftung.de

Sonja Herpich “stranger things”
Geboren und aufgewachsen in einer bayerischen Kleinstadt, zog es die Fotografin mit 18 Jahren nach München. Dort begann sie eine Fotografenausbildung und arbeitete als Fotoassistentin. Im Laufe der Jahre festigte sich ihre aufgeräumte und linear strukturierte Bildsprache. Die Nebensächlichkeit und Langeweile, meist gepaart mit subtiler Ironie, wird zu ihrer Leidenschaft. Diese wird 2012 mit einer Auszeichnung bei den Lead Awards honoriert.
Galerie Ingo Seufert bei widenmayer Rechtsanwälte, Widenmayerstr. 34, München
Mo-Fr 9-17 Uhr, Besich­ti­gung der aktu­el­len Aus­stel­lung bitte nur nach vor­he­ri­ger Anmel­dung bei Widen­mayer Rechts­an­wälte (Tel. 089-4112222), bis zum 18. Mai 2018
www.ingoseufert.com

Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen! Wohnungsbau in Bayern 1918 | 2018
Das Thema Wohnungsbau ist heute so aktuell wie vor hundert Jahren. Die Ausstellung aus Anlass des Jubiläumsjahres 2018 „Wir feiern Bayern“ widmet sich speziell dem Wohnungsbau im Freistaat Bayern im Kontext politischer Entscheidungen und Maßnahmen sowie wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen. Raumkonzepte und architektonische Lösungen als Spiegel jeweiliger Lebensverhältnisse werden dabei ebenso dargestellt wie Bau- und Siedlungsprogramme – insbesondere zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus im Freistaat und des Wohnens für eine breite Bevölkerungsschicht. Die Auseinandersetzung mit den Bautypen – vom Eigenheim, über die Kleinsiedlung und den mehrgeschossigen Zeilenbau bis zur Großsiedlung – führt den Blick nicht nur auf städtische Baumaßnahmen, sondern auch auf die ländlich geprägten Regionen Bayerns.
Eine Ausstellung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr in Kooperation mit dem Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne.
Pinakothek der Moderne, Architekturmuseum der TU München, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr,
www.pinakothek.de

FORUM 045: Arne Schmitt – Persönlichkeit und System
Architektur ist ein soziales Medium. Sie strukturiert den Raum und formt das Individuum, das in ihr lebt. In ihr spiegelt sich die Gesellschaft wider. Sie ist Ausdruck des Zeitgeists: nicht nur durch ihre Gestaltung – sondern auch durch die Machtstrukturen ihrer Planung, Errichtung und Rezeption. Diese komplexen Verflechtungen analysiert der Künstler Arne Schmitt (*1984) in seinen Arbeiten. In der Ausstellung wird neben seiner Fotoserie „In Neuer Pracht” auch sein Video „Mit weniger mehr schaffen. Die zeitlose Wissenschaft der Rationalisierung” gezeigt. In der Gegenüberstellung scheinen gleich mehrere der großen Ideologien des 20. Jahrhunderts auf, die teilweise überraschende Korrelationen aufweisen
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, bis 27. Mai 2018
www.muenchner-stadtmuseum.de

Tomohide Ikeya “Breath II”
Neue Arbeiten aus seiner Serie “Breath”.
Micheko Galerie, Theresienstr. 18, München
Di-Fr 14-19 Uhr, Sa 11-15 Uhr, bis 2. Juni 2018
www.micheko.com

Angelo Novi – Bilder des italienischen Kinos
Der italienische Fotograf Angelo Novi (1930–1997) arbeitete über drei Jahrzehnte am Set für viele der bedeutendsten italienischen Filmproduktionen. Als enger Wegbegleiter großer Regisseure wie Bernardo Bertolucci, Sergio Leone und Pier Paolo Pasolini schuf er Bilder, die bis heute die Wahrnehmung des italienischen Autorenkinos prägen.
Nach seinem Studium an der Kunstakademie Brera in Mailand war er ab 1952 als Reportagefotograf für verschiedene italienische Presseagenturen tätig. Dabei entwickelte Novi seinen fotografischen Blick, der von Idolen wie Henri Cartier Bresson und Robert Capa beeinflusst war. Mit Rossellinis »Era notte a Roma« (1960) fotografierte er seinen ersten Film und widmete sich fortan der Set-Fotografie. Entgegen der ästhetischen und bildgestalterischen Vorgaben der Filmproduktionen folgte Angelo Novi eigenwilligen künstlerischen Interessen und experimentierte in seiner Fotografie mit Kontrasten, dem Licht, den Farben des Graus wie auch mit ungewöhnlichen Bildausschnitten.
In einer umfangreichen Werkauswahl werden in der Ausstellung das Schaffen Angelo Novis als autonomer Fotograf vorgestellt und seine Bildsprache sowie seine visuelle Ästhetik charakterisiert. (mit umfangreichen Begleitprogramm)
Gasteig, Aspekte Galerie, 2./3. OG, Rosenheimer
tgl. 10-22 Uhr, bis 5. Juni 2018
www.gasteig.de

Germaine Krull. Métal
Ihre Bedeutung als avantgardistische Künstlerin verdankt die Fotografin Germaine Krull ihrem wegweisenden Mappenwerk „Métal“ (1928). Eiserne Konstruktionen wie Kräne, Brücken, Maschinen und den Eiffelturm setzt sie darin mittels ungewöhnlicher Perspektiven und Bildausschnitte in Szene. Die Abfolge im Portfolio lässt aus den Einzelbildern einen geradezu filmisch-bewegten „Tanz der nackten Metalle“ werden und zeigt die gigantischen Metallkonstruktionen als dynamische Monumente einer modernen Zeit. Die Präsentation zeigt alle 64 Tafeln aus dem Portfolio „Métal“ ergänzt um originale Fotografien der Serie aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, Saal 8, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 10. Juni 2018
www.pinakothek.de

FORUM 046: Claudius Schulze – Naturzustand
Wie sehr der Schutz vor Naturkatastrophen das europäische Landschaftsbild prägt, zeigt die Arbeit „Naturzustand“ von Claudius Schulze. Der Künstler reiste dafür rund 50.000 km quer durch Europa und fotografierte mit seiner Großformatkamera von einem Kranwagen herab scheinbar malerische Landschaften. Die Fotografien entstanden an Nordsee und Atlantik, in den Alpen, Pyrenäen und Mittelgebirgen sowie entlang der großen europäischen Flussläufe. Die Landschaften wirken auf den ersten Blick fast idyllisch. Doch zum Schutz vor natürlichen Gefahren hat der Mensch massiv in die Naturräume eingegriffen. Die Kräfte von Stürmen, Lawinen und Überschwemmungen werden durch Bauwerke und Technologien reguliert. Schulzes Fotoserie untersucht den „Naturzustand“ im Zeitalter des Anthropozän, in dem der Mensch durch die Auswirkungen seines Handelns auf Klima und Biosphäre letztlich selbst zur Naturgewalt wurde.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, 22. Juni bis 16. September 2018
www.muenchner-stadtmuseum.de

RONI HORN. PI
Die 45-teilige, in Island entstandene Arbeit „PI“ von Roni Horn (*1955) zählt zu den fotografischen Hauptwerken der Künstlerin. Einer Feldforscherin vergleichbar veranschaulicht sie die vielfältigen Facetten dieses spezifischen Ortes, dem sie auch eine Reihe von Künstlerbüchern wie Skulpturen gewidmet hat.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 23. September 2018
www.pinakothek.de

Fotografie Heute II
Wie erleben wir Öffentlichkeit in einer globalen, chaotischen und digitalisierten Welt und was für eine Rolle kommt der Fotografie dabei zu? Mit „Fotografie heute II“ setzt die Sammlung Moderne Kunst die 2016 begonnene Ausstellungsreihe zu innovativen Positionen in der zeitgenössischen Fotografie fort. Mit dem Aufkommen der sozialen Medien und vor dem Hintergrund eines sich radikalisierenden politischen Klimas ist das Bedürfnis nach Deutung des fragmentierten, globalen sozialen Raumes in dem wir gegenwärtig leben, groß. Die Ausstellung thematisiert das Verhältnis des fotografischen Bildes zum öffentlichen Raum im Zeitalter des Digitalen. Mit freundlicher Unterstützung der Alexander Tutsek-Stiftung.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, 15. Juni bis 7. Oktober 2018
www.pinakothek.de

Magnum Manifesto
Die dritte Ausstellung im Kunstfoyer 2018 thematisiert in einer umfassenden Retrospektive die Geschichte der legendären Fotografenkooperative Magnum, mit der die Leiterin des Kunstfoyers, Isabel Siben, bereits 12 große Ausstellungen realisiert hat.
Kunstfoyer, Maximilianstraße 53, München
tgl. 9-19 Uhr, 17. Oktober 2018 bis 27. Januar 2019
www.versicherungskammer-kulturstiftung.de

Die Weite des Horizonts. Zeitgenössische Fotografie aus der Sammlung der DZ-Bank
In der Ausstellung geht es um das Phänomen Landschaft in der zeitgenössischen Fotografie. Ausgehend von den Vorstellungen, die in der Kunst der Romantik zur idyllischen Naturdarstellung formuliert wurden, werden die Veränderung von Natur- und Nutzlandschaft sowie die Auswirkun­gen von Verstädterung und Industrialisierung auf die Natur thematisiert. Die circa 120 Kunstwerke stammen von, Axel Hütte, Olivo Barbieri, Lothar Baumgarten, William Eggleston, Jochen Gerz, Luigi Ghirri, Rodney Graham, Beate Gütschow, David Hockney, Walter Niedermayr, Simone Nieweg, Detlef Orlopp, Jorma Purannen, Inge Rambow, Heinrich Riebesehl, Adrian Sauer und James Turrell.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, 30. November 2018 bis 31. März 2019
www.muenchner-stadtmuseum.de

Fotografie Heute II
Wie erleben wir Öffentlichkeit in einer globalen, chaotischen und digitalisierten Welt und was für eine Rolle kommt der Fotografie dabei zu? Mit „Fotografie heute II“ setzt die Sammlung Moderne Kunst die 2016 begonnene Ausstellungsreihe zu innovativen Positionen in der zeitgenössischen Fotografie fort. Mit dem Aufkommen der sozialen Medien und vor dem Hintergrund eines sich radikalisierenden politischen Klimas ist das Bedürfnis nach Deutung des fragmentierten, globalen sozialen Raumes in dem wir gegenwärtig leben, groß. Die Ausstellung thematisiert das Verhältnis des fotografischen Bildes zum öffentlichen Raum im Zeitalter des Digitalen. Mit freundlicher Unterstützung der Alexander Tutsek-Stiftung.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, 15. Juni bis 7. Oktober 2018
www.pinakothek.de

Magnum Manifesto
Die dritte Ausstellung im Kunstfoyer 2018 thematisiert in einer umfassenden Retrospektive die Geschichte der legendären Fotografenkooperative Magnum, mit der die Leiterin des Kunstfoyers, Isabel Siben, bereits 12 große Ausstellungen realisiert hat.
Kunstfoyer, Maximilianstraße 53, München
tgl. 9-19 Uhr, bis
www.versicherungskammer-kulturstiftung.de

Die Weite des Horizonts. Zeitgenössische Fotografie aus der Sammlung der DZ-Bank
In der Ausstellung geht es um das Phänomen Landschaft in der zeitgenössischen Fotografie. Ausgehend von den Vorstellungen, die in der Kunst der Romantik zur idyllischen Naturdarstellung formuliert wurden, werden die Veränderung von Natur- und Nutzlandschaft sowie die Auswirkun­gen von Verstädterung und Industrialisierung auf die Natur thematisiert. Die circa 120 Kunstwerke stammen von, Axel Hütte, Olivo Barbieri, Lothar Baumgarten, William Eggleston, Jochen Gerz, Luigi Ghirri, Rodney Graham, Beate Gütschow, David Hockney, Walter Niedermayr, Simone Nieweg, Detlef Orlopp, Jorma Purannen, Inge Rambow, Heinrich Riebesehl, Adrian Sauer und James Turrell.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, 30. November 2018 bis 31. März 2019
www.muenchner-stadtmuseum.de

Fotografie aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde
In halbjährlich wechselndem Turnus werden Fotografien aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde unter thematischen oder monografischen Gesichtspunkten präsentiert. Der Schwerpunkt liegt auf Fotografie der Neuen Sachlichkeit und der Avantgarden 1920- und 1930er- Jahre; beispielsweise von Aenne Biermann, Karl Blossfeldt, Florence Henri, Germaine Krull, Albert Renger-Patzsch, August Sander und Friedrich Seidenstücker.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, 1. Juli 2018 bis 1. September 2019
www.pinakothek.de

So wie wir waren. Deutsche Fotografie der 1970er Jahre
Im Zentrum dieses umfänglichen Ausstellungsprojekts mit mehreren Hundert Werken bekannter und noch zu entdeckender Künstler steht die westdeutsche Fotografie der 1970er-Jahre. Die Tradition eines dokumentarischen Stils wieder aufgreifend etablieren die sogenannten Autorenfotografen die Fotografie im Kontext der zeitgenössischen Kunst. Während sie aufmerksam beschreibend die bundesdeutsche Wirklichkeit in den Blick nehmen, entdecken Maler und Bildhauer das visuelle Potenzial fotografischer Bilder, das tradierte Bildvorstellungen herausfordert, und integrieren diese in ihre oftmals gattungsübergreifenden wie auch gesellschaftskritischen Werke.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, 13. Dezember 2019 bis 26. April 2020
www.pinakothek.de