Fotoausstellungen in München

[Stand 23. September 2018] Die folgenden Fotoausstellungen in München (und Umgebung) kann man derzeit oder bald anschauen. Die Ausstellungen sind nach Enddatum sortiert. Alle Angaben ohne Gewähr. Fragen und Hinweise bitte mailen an sg@goertz-fotografie.de

Weitere aktuelle Infos auch unter www.facebook.com/susannegoertz.fotografie

RONI HORN. PI
Die 45-teilige, in Island entstandene Arbeit „PI“ von Roni Horn (*1955) zählt zu den fotografischen Hauptwerken der Künstlerin. Einer Feldforscherin vergleichbar veranschaulicht sie die vielfältigen Facetten dieses spezifischen Ortes, dem sie auch eine Reihe von Künstlerbüchern wie Skulpturen gewidmet hat.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 23. September 2018
www.pinakothek.de

Vera Botterbusch “Schein und Sein”
Fotografien und Zeichnungen.
Otto-Galerie, Augustenstr. 45, München
Mo-Fr 15-18 Uhr, bis 28. September 2018
otto-galerie.de

foen “Faust – Eine Nachlese.”
Zehn Fotograf*innen der Künstlergruppe FOEN haben sich vom Münchener Faust-Festival und ihrer individuellen Faust-Lektüre anregen lassen zu ganz unterschiedlichen und eigenwilligen Fotoarbeiten, die sich – ob analog, digital oder multimedial – mit dem Faustischen auseinandersetzen. Goethes Drama als Inspirationsquelle erweist sich wieder einmal in seiner unerschöpflichen Aktualität.
Kuratorin: Prof. Bettina Blumenberg (AdBK)
Mohr-Villa, Situlistr. 75, Villa EG, München-Freimann
Di, Mi, Do 11-14 Uhr, Do 17:30-19:30 Uhr, u.n.Vbg., bis 30. September 2018
(Finissage So 30. September, 17-20 Uhr)
www.mohr-villa.de, www.fo-en.de

Bianca Döring “Mesopotamien – Fotografien aus dem Irak vor 100 Jahren”
„Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten“, so beschrieb der Forscher Victor Pietschmann in seinen Reiseskizzen von 1927 den heutigen Irak. Diesen augenzwinkernd-staunenden Blick auf eine Region, die seitdem nicht mehr zur Ruhe gekommen ist, bringt uns die Archäologin und Foto-/ Footage-Rechercheurin Bianca Döring in ihrer Ausstellung wieder näher. Historische Aufnahmen und teils kolorierte Postkarten von Bagdad, Mossul, Basra und dem Marschland vermitteln im Zusammenspiel mit Reiseberichten und Stereografien einen Einblick in Land, Leben und Menschen im Irak – oft auf sehr bewegende Weise: Anstoß zu ihrer inzwischen über 300 Motive umfassenden Sammlung gab eine antiquarische Postkarte aus Bagdad, die sie einem lieben irakischen Freund zum Geburtstag geschenkt hatte: „Seine“ Moschee auf einer Aufnahme von 1930 zu sehen, hat ihn fast Tränen gerührt. Mit einem Mal sprudelten Geschichten und Anekdoten nur so aus ihm heraus – und zum Geschichten Erzählen lädt sie in ihrer Ausstellung ein. Sindbad, der Seefahrer aus Tausendundeiner Nacht, stammte schließlich aus Basra.
Bienewitz, Apianstr. 1, München
29. bis 30. September 2018, 11 bis 18 Uhr, Eintritt frei
www.bienewitz.de

Chris Tille “The Magic of Primal Origins”
Wir zeigen Werke von Chris Tille, der in seiner Karriere als Fotograf zu einer Methode gefunden hat, Motive zu visualisieren, die sich den Gesetzen der Optik verweigern.
Smudajescheck / Kunstraum van Treeck, Schwindstr. 3, München
Do/Fr 11-18 Uhr, Sa 11-16 Uhr, Mi nach telef. Vbg., bis 6. Oktober 2018
www.smudajescheck.com

Fotografie Heute II – Private Public Relations
Wie erleben wir Öffentlichkeit in einer globalen, chaotischen und digitalisierten Welt und was für eine Rolle kommt der Fotografie dabei zu? Mit „Fotografie heute II“ setzt die Sammlung Moderne Kunst die 2016 begonnene Ausstellungsreihe zu innovativen Positionen in der zeitgenössischen Fotografie fort. Mit dem Aufkommen der sozialen Medien und vor dem Hintergrund eines sich radikalisierenden politischen Klimas ist das Bedürfnis nach Deutung des fragmentierten, globalen sozialen Raumes in dem wir gegenwärtig leben, groß. Die Ausstellung thematisiert das Verhältnis des fotografischen Bildes zum öffentlichen Raum im Zeitalter des Digitalen. Mit freundlicher Unterstützung der Alexander Tutsek-Stiftung.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 7. Oktober 2018
www.pinakothek.de

Robert Lang “bilder vom wegesrand”
Galerie Freiraum 16, Oefelestr. 13,a, München
bis 13. Oktober, 18-21 Uhr, 15./16. Oktober 11-18 Uhr, bis 16. Oktober 2018
galerie-freiraum16.de

Regina Schmeken “BLUTI-GER BODEN. Die Tatorte des NSU”
Die Fotokünstlerin Regina Schmeken fotografierte von 2013 bis 2016 an zwölf Tatorten des NSU. Regina Schmeken geht es dabei um das Gedenken an die Ermordeten sowie um die Auseinandersetzung mit Orten, die auf den ersten Blick keinerlei Spuren einer Gewalttat aufweisen.
Rathausgalerie, Marienplatz 8, München
Di-So 11-19 Uhr, bis 14. Oktober 2018
(Individ. Führungen u. Gespräche: 13. Oktober, jeweils 15-17 Uhr; Fr 5. Oktober, 19 Uhr, Podiumsgespräch)
www.muenchen.de

Ben Goossens “Transition”
Seit einiger Zeit arbeitet Goossens an seinem nächsten großen Video mit dem Titel »Transition«, das ihn noch länger beschäftigen wird. Eigenständige Fotografien aus dem Projekt gibt es bereits, sie sind in der Ausstellung zu sehen.
Galerie arToxin, Kirchenstr. 23, München
Mi, Do, fr 14-20 Uhr, Sa 12-18 Uhr, bis 17. Oktober 2018
www.artoxin.de

Richard Berndt “Lichtbilder”
Abstrakter Malerei nicht unähnlich sind die Fotografien, die herauskommen, wenn man lange Belichtungszeit und Bewegung von Kamera und/oder Veränderung der Brennweite miteinander verbindet. Sie transformieren architektonische und landschaftliche Motive in Explosionen aus Farbe und Licht und eröffnen uns dadurch eine eigene Welt – psychedelisch, abstrakt und geheimnisvoll.
Pasinger Fabrik, Lichthof & Bar, August-Exter-Str. 1, München
tägl. 10-23 Uhr, bis 21. Oktober 2018
pasinger-fabrik.com

Thomas Weinberger / Benjamin Zuber “Machen Sie mehr aus Ihrem Wellnessurlaub”
Fotografie, Installation
Kunstpavillon – Alter Botanischer Garten am Stachus, Sophienstr. 7a, München
Di-Sa 13-19 Uhr, So 11-17 Uhr, bis 21. Oktober 2018
kunstpavillon.org

Anne Schwalbe “Wiese Garten Baum”
Galerie f5,6, Ludwigstr. 7, München
Mi-Fr 12-18 Uhr, Sa 12-15 Uhr, bis 26. Oktober 2018
www.f56.net

Tom Fecht “Dark Matters”
Unique Vintage Prints.
Galerie WIttenbrink, Türkenstr. 16, München
Di-Sa 11-18 Uhr, bis 3. November 2018
www.galeriewittenbrink.de

All Power to the People
Fotografie, Video und Installation. Der vielfältige Widerstand gegen gesellschaftliche Ungleichheit hat in den USA immer wieder Protestbewegungen mit weit reichender Strahlkraft ausgelöst. Unter dem Slogan “All Power to the People” kämpfte die Bürgerrechtsbewegung (Civil Rights Movement) ab den 1950er Jahren gegen rassistische Diskriminierung und Ausgrenzung. Vom Black Power Movement, über die Anti-Vietnamkriegs-Proteste bis zu Global Justice und Black Lives Matter stehen außerparlamentarische Oppositionsbewegungen hinter diesem Motto. In der Ausstellung holen fotografische, filmische und installative Arbeiten internationaler Künstlerinnen und Künstler historische Erfahrungen dieser Proteste in die Gegenwart. Durch die Aktualisierung der Erinnerung werden Inhalte und Bedeutung dieser Auseinandersetzungen zu heutigen Realitäten in Bezug gesetzt und nach Impulsen für den gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskurs gefragt.
Aspekte Galerie der MVHS, Gasteig, Foyer 2. Stok, Rosenheimer Str. 5, München
tgl. 10-22 Uhr, 5. Oktober bis 4. November 2018
(Eröffnung 4. Oktober, 19 Uhr)
www.mvhs.de

Knallbunt und unsichtbar
Die Ausstellung präsentiert 40 großartige Aufnahmen des Naturfotografen Konrad Wothe.
Museum Mensch und Natur, Schloss Nymphenburg, München
Di-Fr 9-17 Uhr, Do 9-20 Uhr, Sa, So, Feiertag 10-18 Uhr, bis 4. November 2018
www.mmn-muenchen.de

Il Mondo Botanico – In Kooperation mit Kicken Berlin
Arbeiten (u.a. Fotografien) von Donald Baechler, Karl Blossfeldt, James Brown, Dr. Wolff und Alfred Tritschler, Ernst Fuhrmann, Kozo Haramoto, Alex Katz, Peter Keetman, Jitka Hanzlova, Heinrich Kühn, Fernand Leger, Laslo Moholy-Nagy, Kiyoshio Niiyama, Pablo Picasso, Arnulf Rainer, Albert Renger-Patsch, Philipp Otto Runge, Josef Sudek, Hans-Christian Schink, u.a.
Galerie Klüser / Galerie Klüser 2, Georgenstr. 15, Türkenstr. 23, München
Di-Fr 11/14-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr, bis 10. November 2018
galerieklueser.com

Freundliche Grüße und Shalom
Im Jahr 1978 unterzeichnete der israelische Gewerkschaftsverband Histadrut ein Partnerschaftsabkommen mit dem DGB-Landesbezirk Bayern. Die Verbrechen des NS-Regimes an den Juden belasten die Beziehungen zu Israel zum Teil bis heute. Trotzdem entwickelten die Organisationen ein freundschaftliches, von Gemeinsamkeiten und Kooperation geprägtes Verhältnis.
Im Archiv der Münchner Arbeiterbewegung vorhandene Nachlässe und Sammlungen dokumentieren dieses oft vergessene Kapitel der Gewerkschaftsgeschichte. Fotoalben, Schriftwechsel und viele weitere Dokumente beleuchten einzelne Stationen dieser Begegnungen und des gegenseitigen Kennenlernens: Studienreisen Ende der 1960er Jahre, wechselseitige Delegationsbesuche in den 1970ern und die Intensivierung des Austauschs seit den 1990er Jahren.
Die Ausstellung zeigt verschiedene Aspekte der wechselvollen Beziehung zwischen dem DGB-Bayern und der Histadrut Bezirk Negev, die bis heute durch gegenseitige Delegationsbesuche mit Leben erfüllt wird.
Pasinger Fabrik, Lichthof & Bar, August-Exter-Str. 1, München
tägl. 10-23 Uhr, 24. Oktober bis 11. November 2018
(Vernissage 23. Oktober 2018, 19 Uhr )
pasinger-fabrik.com

Far from Home – Fotografien von Erol Gurian
At the End of the Day – Fotografien von Laetitia Vancon
Mit At the End Of the Day zeichnet die preisgekrönte Fotografin Laetitia Vançon das poetische Porträt der Äußeren Hebriden Schottlands und ihrer jungen Generation, die zwischen archaischen Landschaften, einer schwächelnden Wirtschaft und konservativen gesellschaftlichen Kräften um Zugehörigkeiten und individuelle Identität ringt.
Far From Home dokumentiert das Leben von Müttern und ihren Kindern im Frauengefängnis der JVA Stadelheim.
Als erstem Fotografen wurde Erol Gurian der Einblick in die Mutter-Kind-Abteilung gestattet. Seine sensiblen Schwarzweißfotografien erzählen Geschichten vom Zusammenleben an einem ungewöhnlichen Ort in München. Erol Gurian ist Fotograf, Fotojournalist und Dozent. Er unterrichtet unter anderem an der Deutschen Journalistenschule und an der Universität Hildesheim.
Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, München
tgl. 12-19 Uhr, 5. Oktober bis 11. November 2018
Eröffnung 4. Oktober, 19 Uhr
www.seidlvilla.de

salon de photographie VII – Werkschau des Projekts Fotografie mit Michael Jochum
Vorstellung der neuen Künsterbuchobjekte box f15 und box f11 mit Leporellos, Bilder an der Wand, Portfolios auf den Tischen, Beamerpräsentation. Mit Arbeiten von Martin Ahr, Ilona Brundiers, Chih-Chieh Chuang, Oliver Deska, Susanne Görtz, Markus Heinisch, Jacob Klinkisch, Elisabeth Mihaly, Andrea Muthig, Hermann Offner, Michael Richter, Eva Vonnahme, Guoling Wen, Martin Zinßer
Michael Aberger, Emmanuelle Carlier, Matthias Hamm, Hendrik Köhler, Katharina Krenn, Claus Meereis, Kerstin Peick, Werner Siebert, Simone Stadler, Simona Thomas Carola Braun, Sepp Geitner, Irmgard Hartmann, Lilo Modschiedler, Rocio Natera, Elisabeth Pfahler-Scharf, Kirsten Radermacher, Sven Riedel, Gerhard Rinck, Jürgen Sielaff, Frank Straßer, Michael Teuber, Esther Toronszky, Ute Weihmüller.
Die Fotograf*innen sind anwesend. Ab 14 Uhr Info und Bewerbung für das Projekt Fotografie.
Sa 17. November 2018, 11-17 Uhr
Einstein 28, Einsteinstr. 28, München
www.salon-de-photographie.de

Ukraine: Learning From A Good Neighbour 1918 – 2018
“A good neighbour” lautetete das Motto der Istanbul Biennale 2017. Im selben Jahr war der griechische Satellit der Documenta Kassel mit dem engagierten Titel “Learning from Athens” versehen. Der Begriff “Nachbarschaft” ist auf vielen Ebenen lesbar – vom privaten häuslichen Umfeld bis zu Beziehungen zwischen Staaten und Kulturen. In einer globalen Welt ist jeder Nachbar/in.
Die Ausstellung “Ukraine: Learning from a good neighbour 1918 – 2018” und das interdisziplinäre Begleitprogramm beleuchten die Herausforderungen und Möglichkeiten des nachbarschaftlichen Verhältnisses zur Ukraine und werfen gleichzeitig einen historischen Blick auf die Revolutionen seit 1918 und welche Auswirkungen diese bis zum Euromaidan 2014 bewirkt haben. Die gesellschaftliche Frage, die Divergenzen zwischen einer offenen und einer passiv verschlossenen Gesellschaft spielen dabei eine zentrale Rolle. Werke von ukrainischen und deutschen Künstler/innen führen einen zeitgenössischen Dialog. Ziel ist es, durch diesen Kulturaustausch Visionen für eine freie und demokratische Ukraine zu entwerfen.
Teilnehmende Künstler/innen: Piotr Armianovski (UA), Anatoly Belov (UA), Alexander Chekmenev (UA), Kirill Golovchenko (DE/UA), Nikita Kadan (UA), Nikolay Karabinovych (UA), Maria Kulikovska (UA), Naomi Lawrence (DE) und Patricia Scherer (DE), Yuri Solomko (UA), Susanne Steinmassl (DE) und Julia Fuhr Mann (DE)
Kurator: Stefan-Maria Mittendorf
Pasinger Fabrik, Galerien 1-3, August-Exter-Str. 1, München
Di-So 16-20 Uhr, 18. Oktober bis 18. November 2018
(Vernissage 17. Oktober 2018, 19 Uhr)
pasinger-fabrik.com

Roundabout Robinson Crusoe
Mit Francesco Falciani. Fotografie, Malerei und Zeichnung.
Galerie arToxin, Kirchenstr. 23, München
Mi, Do, fr 14-20 Uhr, Sa 12-18 Uhr, 20. Oktober bis 1. Dezember 2018
(Eröffnung 19. Oktober, 18 Uhr)
www.artoxin.de

Jürgen Heckelmann
Photografische Dimensionen und Tiefen der Architektur II.
Autoren Galerie 1, Pündterplatz 6/IV, München
Mi-Fr 13-18:30 Uhr, Sa 10-14 Uhr, 20. November bis 12. Dezember 2018
(Eröffnung 20. November, 19-22 Uhr)
autorengalerie1-muenchen.de

USart – Fotografien von Katrin-Jasmin Becker
Galerie eigenArt Albert-Roßhaupter-Str. 8, München
Mo-Fr 9-21 Uhr, 15. November bis 20. Dezember 2018

Herbert Achternbusch – Fotografien aus 30 Jahren
Die Fotografin Barbara Gass hat den Dichter, Dramatiker und Filmemacher Herbert Achternbusch über 30 Jahre lang mit der Kamera begleitet. Ihre Bilder sind diskret, manchschmal feinsinnigästhetisch, manchmal lyrisch-grotesk.
Münchner Künstlerhaus, Club-Räume, Lenbachplatz 8, München
20. November bis 21. Dezember 2018. Um Anmeldung zur Besichtigung der Ausstellung wird gebeten unter 089 5991 8414.
(Eröffnung 19. November, 19 Uhr)
www.kuenstlerhaus-muc.de

Ein schöner Mensch, ein toller!
Fotoprojekt von Barbara Donaubauer, das bei dem ehrenamtlichen Engagement der Nachbarschaft Schwabing in einer Flüchtlingsunterkunft entstanden ist.
Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, München
Mo-Fr 8-23 Uhr, Sa/So 12-22 Uhr, Uhr, 15. November bis 21. Dezember 2018
(Eröffnung 14. November 2018, 18 Uhr)
www.seidlvilla.de

“Don’t Take Your Guns To Town” 
Johnny Cash und die Amerikaner in Landsberg 1951-1954
Amerikahaus, Barer Str. 19a, München
Mo-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-20 Uhr, So 10-16 Uhr, 21. Oktober 2018 bis 13. Januar 2019
(Vernissage Fr 19. Oktober 2018, 19 Uhr)
www.amerikahaus.de

Königsschlösser und Fabriken. Ludwig II. und die Architektur
Die anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der TU München geplante Ausstellung beleuchtet das Architekturgeschehen im Königreich Bayern zur Zeit Ludwigs II. (reg. 1864-1886). In der Ausstellung soll erstmals eine Gesamtschau der unter seiner Ägide errichteten Bauten und nicht realisierten Projekte präsentiert werden. Im Fokus stehen daher nicht nur die weltberühmten Königsschlösser und die spektakulären Theaterprojekte, die im direkten Auftrag Ludwigs II. entstanden, sondern auch die öffentliche und private Bautätigkeit seiner Zeit. Dazu zählen so prominente Gebäude wie das Münchner Rathaus, die Münchner Akademie der Bildenden Künste oder das Bayreuther Festspielhaus, aber auch weniger bekannte, jedoch architektur- und kulturgeschichtlich herausragende Bauwerke wie zum Beispiel der Ursprungsbau der »Neuen Polytechnischen Schule« in München, die Synagogen in München und Nürnberg, die Fabrikbauten des Augsburger Textilviertels oder die ephemeren Architekturen für die 1882 in Nürnberg veranstaltete „Bayerische Landes-, Industrie-, Gewerbe-, und Kunstausstellung“.
Pinakothek der Moderne, Architekturmuseum der TU München, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis
www.pinakothek.de

Lust der Täuschung – von antiker Kunst bis zur Virtual Reality
Die Ausstellung fasst über vier Jahrtausende Augentäuschung zu einem aufregend inszenierten Kunsterlebnis zusammen – in jedem Raum warten neue Überraschungen. Dabei gilt es, sowohl unbekanntere Künstler zu entdecken als auch Werke großer Meister der Kunst- und Designgeschichte zu bestaunen, darunter Cornelis Gijsbrechts, Viktor&Rolf, Laurie Anderson, Jean Paul Gaultier, Thomas Demand, Gerhard Richter, Andy Warhol und viele weitere. Allesamt verunsichern sie auf amüsante Weise unsere gewohnte Sicht auf die Welt.
Kunsthalle der Hypo-Kulturstifung, Theatinerstr. 8, München
tgl. 10-20 Uhr, bis 13. Januar 2019
www.kunsthalle-muc.de

FORUM 047: Elizaveta Porodina – Smoke and Mirrors
Die in München lebende Künstlerin Elizaveta Porodina (*1987 in Moskau) hat sich längst als Modefotografin international einen Namen gemacht hat. In ihrer ersten Museumspräsentation zeigt sie neue Bilder, die sich zwischen atmosphärischen Porträts, Mode und Dokumentarfotografie bewegen, stilistisch aber auch vom Surrealismus beeinflusst sind. Ähnlich wie Helmut Newton, der neben lrving Penn und Gordon Parks zu ihren Vorbildern zählt, erzählen ihre Fotografien dank Porodinas filmischer Inszenierungen immer eine Geschichte. Ihr gelingen farbenfrohe Fantasie-Szenerien oder dramatische Schwarzweiß-Motive. Klassische Bildgenres sind ihr nicht wichtig, vielmehr geht es ihr “um die Beziehung zwischen Menschen, um die Vision, diese großartigen Dimensionen sichtbar zu machen, letztendlich geht es nur um Liebe.”
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, 5. Oktober 2018 bis 20. Januar 2019
www.muenchner-stadtmuseum.de

Um uns die Stadt
Die moderne Fotografie ist aufs engste verbunden mit der Kultur der Großstadt. Im urbanen Umfeld finden Fotografinnen und Fotografen der 1920er Jahre Inspiration für experimentelle Bildgestaltungen und die Visualisierung eines Neuen Sehens, wie es heute als ikonisch für die Avantgardefotografie gilt. Zugleich aber richten zahlreiche Fotografen ihren Blick auf das soziale Gefüge der Großstadt. Als Flaneure und Straßenfotografen dokumentieren sie das alltägliche Leben und das dynamische Treiben der Menschen. Diese Ansichten zeigen die Stadt als kollektiven Lebensraum und entwerfen eine vielschichtige Beschreibung der Menschen und ihrer Lebensbedingungen im urbanen Raum.
Die Präsentation zeigt Fotografien aus den 1920er- bis 1940er-Jahren von Aenne Biermann, Florence Henri, Germaine Krull, Man Ray, Albert Renger-Patzsch und Friedrich Seidenstücker aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 2019
www.pinakothek.de

Magnum Manifesto
Magnum Manifesto feiert den 70. Geburtstag der Agentur mit einer großen Ausstellung und einer Publikation, die nicht nur – aber natürlich auch – die berühmten Bilder zeigt, die das Magnum-Archiv in sieben Jahrzehnten zu einem „unerschöpflichen Reservoir an Erinnerungen“ haben anwachsen lassen. Auch dem Wort wird der ihm gebührende Platz zugestanden: Verträge und Memos, Listen standardisierter Begriffe, Briefe, die gerade in den Anfangsjahren das vorrangige Kommunikationsmittel der in alle Welt verstreuten Mitglieder waren. Und das Credo: kein Bild ohne Begleittext! Siebzig Jahre Magnum Photos – die reich illustrierte Geschichte einer institutionalisierten Idee, die längst zum Mythos geworden ist.
Unter anderem werden Werke folgender Fotografen zu sehen sein: Christopher Anderson, Jonas Bendiksen, Henri Cartier-Bresson, Cornell and Robert Capa, Chim (David Seymour), Raymond Depardon, Bieke Depoorter, Elliott Erwitt, Martine Franck, Leonard Freed, Paul Fusco, Cristina Garcia Rodero, Burt Glinn, Jim Goldberg, Joseph Koudelka, Sergio Larrain, Susan Meiselas, Wayne Miller, Martin Parr, Marc Riboud, Alessandra Sanguinetti, W. Eugene Smith, Alec Soth, Chris Steele-Perkins, Dennis Stock, Mikhael Subotzky und Alex Webb.
Die Ausstellung wird in Deutschland exklusiv nur im Kunstfoyer München gezeigt, nachdem sie im Sommer 2017 im ICP New York gestartet ist. Kurator der Ausstellung Magnum Manifesto ist Clément Chéroux. Katalog bei Thames & Hudson, deutsche Ausgabe bei Schirmer/Mosel.
Kunstfoyer, Maximilianstraße 53, München
tgl. 9-19 Uhr, 17. Oktober 2018 bis 27. Januar 2019
www.versicherungskammer-kulturstiftung.de

Generations Part 2: Künstlerinnen im Dialog – Sammlung Goetz im Haus der Kunst
Die Werke von Frauen haben in der Sammlung Goetz seit Beginn einen besonderen Stellenwert. So wurden wichtige Einzelpositionen wie Yayoi Kusama, Rosemarie Trockel, Mona Hatoum oder Gruppierungen wie die Young British Artists schon früh aufgebaut und über die Jahre hinweg durch Neuerwerbungen erweitert. In ihrer Sammelleidenschaft ließ sich Ingvild Goetz von ihrem Interesse an gesellschaftspolitischen Themen, formal-ästhetischen Fragestellungen sowie künstlerischen Materialien leiten und blieb dabei stets für Neuentdeckungen offen. Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens präsentiert die Sammlung Goetz eine dreiteilige Ausstellung im eigenen Museum und im Haus der Kunst, die dem künstlerischen Schaffen von Frauen gewidmet ist und ihre Werke in einen generationsübergreifenden Dialog stellt.
Im zweiten Teil der Ausstellung im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst stehen die Erkundung des Körpers, das Ausloten seiner Grenzen und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Vorstellungen von Sexualität, Geschlecht und Identität in bewegten Bildern im Zentrum. Denn Videotechnik wird bereits seit ihren Anfängen als künstlerisches Medium zur Selbstreflexion und Dokumentation von Performances eingesetzt. Gezeigt werden Fotografien, Filme und Installationen von Künstlerinnen aus den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart.
Kuratiert von Cornelia Gockel und Susanne Touw.
Mit Werken von Geta Brătescu, Nathalie Djurberg, Tracey Emin, Aneta Grzeszykowska, Mona Hatoum, Sam Taylor-Johnson, Yayoi Kusama, Ulrike Ottinger, Pipilotti Rist und Rosemarie Trockel.
Sammlung Goetz im Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1, München
Fr-So 10-20 Uhr, Do 10-22 Uhr, bis 27. Januar 2019
(Freier Eintritt am ersten Donnerstag im Monat)
hausderkunst.de

Wasser
Wasser oder auch H2O ist die Grundlage allen Lebens auf der Erde und die einzige chemische Verbindung, die in drei Aggregatzuständen vorkommt. Die Fotografen der Gruppe Draußen des Fotoclubs CC77 haben die verschiedenen Formen von Wasser mit der Kamera in Szene gesetzt – von der Nebelstimmung am Morgen, über Flüsse und Seen bis zur Unendlichkeit des Meeres. Sie erleben Wasser in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen: als Regen, Eis und Schnee. Sie werden über den kleinsten Blütentropfen ebenso wie über gewaltige Wogen oder rauschende Wasserfälle staunen.
VHS Nord, Pegasusstr. 18, 80129 Unterschleissheim
11. Oktober 2018 bis 15. Februar 2019
(Vernissage 11. Oktober, 19 Uhr)
www.vhs-nord.de, www.camera-club77.de

LAND__SCOPE. Fotoarbeiten von Roni Horn bis Thomas Ruff aus der DZ BANK Kunstsammlung
In der Ausstellung geht es um das Phänomen Landschaft in der zeitgenössischen Fotografie. Ausgehend von den Vorstellungen, die in der Kunst der Romantik zur idyllischen Naturdarstellung formuliert wurden, werden die Veränderung von Natur- und Nutzlandschaft sowie die Auswirkungen von Verstädterung und Industrialisierung auf die Natur thematisiert. Die circa 120 Kunstwerke stammen u. a. von Claudia Angelmaier, Ursula Böhmer, Mona Breede, Lucinda Devlin, William Eggleston, Jochen Gerz, Beate Gütschow, Raphael Hefti, Dan Holdsworth, Carsten Höller, Roni Horn, Axel Hütte, Magdalena Jetelová, Sven Johne, Peter Keetman, Robert Longo, Richard Mosse, Inge Rambow, Heinrich Riebesehl, Thomas Ruff, Adrian Sauer, Stephen Shore, Maria Sewcz, Hiroshi Sugimoto und Anna Vogel.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, 30. November 2018 bis 31. März 2019
www.muenchner-stadtmuseum.de

Die Neue Heimat (1950-1982). Eine sozialdemokratische Utopie.
Die „Neue Heimat” war der größte und wichtigste nicht-staatliche Wohnungsbaukonzern im Europa der Nachkriegszeit. In einem Zeitraum von über dreißig Jahren hat sie mehr als 400.000 Wohnungen und seit den sechziger Jahren auch zahlreiche Kommunal- und Gewerbebauten in Deutschland geplant und umgesetzt. Viele wichtige Architekten der Nachkriegszeit waren für die Neue Heimat tätig und haben an deren Konzepten und Bauten maßgeblich mitgewirkt. Der skandalträchtige Zusammenbruch der Neuen Heimat Anfang der achtziger Jahre wirkte wie ein Schock auf die westdeutsche Bevölkerung und markierte das Ende einer Epoche. Vor dem Hintergrund der aktuellen Wohnungskrise und Diskussionen über die Nachverdichtung in vielen Großstädten scheint nun der Zeitpunkt gekommen, um die Neue Heimat einer erstmaligen und tiefgreifenden Untersuchung zu unterziehen. Die Ausstellung lenkt die Perspektive auf die Protagonisten der Neuen Heimat, einschließlich der rund 700 Architekten und Stadtplaner, und deren Einfluss auf die Entwicklungen im Wohnungs- und Städtebau. Anhand ausgewählter Bauten, Projekte und Stadtplanungskonzepte dokumentiert die Ausstellung mittels Planmaterialen, Fotografien, Modellen und Schriftstücken die Geschichte und aktuelle Bedeutung der Neuen Heimat.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Hamburgischen Architekturarchiv/Hamburgische Architektenkammer.
Pinakothek der Moderne, Architekturmuseum der TU München, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis
www.pinakothek.de

Blossfeldtiana
Die Stiftung Ann und Jürgen Wilde beherbergt das Karl Blossfeldt Archiv mit umfangreichen Beständen an Fotografien, Arbeitscollagen, Handzeichnungen, Dokumenten und Manuskripten des Künstlers. Unter dem Titel „Blossfeldtiana“ werden Werke präsentiert, die die fotografische Auseinandersetzung mit der Naturform illustrieren und das Wirkungsfeld Karl Blossfeldts sichtbar machen.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, 1. Februar bis 1. September 2019
www.pinakothek.de

So wie wir waren. Deutsche Fotografie der 1970er Jahre
Im Zentrum dieses umfänglichen Ausstellungsprojekts mit mehreren Hundert Werken bekannter und noch zu entdeckender Künstler steht die westdeutsche Fotografie der 1970er-Jahre. Die Tradition eines dokumentarischen Stils wieder aufgreifend etablieren die sogenannten Autorenfotografen die Fotografie im Kontext der zeitgenössischen Kunst. Während sie aufmerksam beschreibend die bundesdeutsche Wirklichkeit in den Blick nehmen, entdecken Maler und Bildhauer das visuelle Potenzial fotografischer Bilder, das tradierte Bildvorstellungen herausfordert, und integrieren diese in ihre oftmals gattungsübergreifenden wie auch gesellschaftskritischen Werke.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, 13. Dezember 2019 bis 26. April 2020
www.pinakothek.de