Fotoausstellungen in München

[Stand 13. August 2026] Die folgenden Fotoausstellungen in München (und Umgebung) kann man derzeit oder bald anschauen. Die Ausstellungen sind nach Enddatum sortiert. Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte immer nochmal auf der Website nachschauen, Ausstellungen können sich verschieben, verlängert werden oder ausfallen. Fragen und ggf. Terminhinweise bitte per Mail schicken an sg@goertz-fotografie.de.


Laurie Simmons. Dollhouse Photographs
Die US-amerikanische Künstlerin Laurie Simmons ist bekannt für ihre inszenierten Fotografien, auf denen sie Puppen in stereotypen weiblichen Rollenbildern in häuslichen Interieurs präsentiert. Exemplarisch für ihr Werk ist die 1978/79 entstandene Serie In and Around the House mit 56 Schwarz-Weiß-Fotografien, auf denen eine Puppenfrau bei unterschiedlichen Tätigkeiten in ihrem trauten Puppenheim zu sehen ist. Doch die Idylle trügt, denn hinter der bürgerlichen Fassade eröffnen sich verborgene Geschichten. Die Ausstellung Laurie Simmons. Dollhouse Photographs zeigt eine Auswahl ihrer Werke, die gesellschaftliche Rollenbilder der amerikanischen Mittelklasse kritisch reflektieren.
Eine Kooperation des Deutschen Theatermuseums mit der Sammlung Goetz.
Deutsches Theatermuseum, Galeriestr. 4, München
Di-So 11-17 Uhr, bis 30. August 2026
www.sammlung-goetz.de

einfach daUlrike Lauber Fotografie
Anlässlich der Buchvorstellung präsentiert die Architekturgalerie München einen umfassenden Einblick in die fotografischen Arbeiten der Architektin und Fotografin Ulrike Lauber.
Ulrike Laubers Fotografie ist pure Lust am Schauen, dabei einem klaren Konzept folgend, das sich in mehr als zwei Jahrzehnten intensiver Auseinandersetzung mit dem Medium geformt hat. Von Haus aus ist die in Berlin lebende Ulrike Lauber Architektin – erfolgreich in ihrer Profession, zugleich leidenschaftlich mit der Kamera unterwegs. Dabei hat ihre Fotografie etwas entspannt Meditatives: sie entdeckt im Kleinen das Besondere, im scheinbar Banalen das Sublime, im Vorübergehen Linien, Farben, Muster und Strukturen, deren ausschnitthafte Interpretation sich ohne Weiteres im Kontext einer Minimal Art diskutieren ließe. Letztlich geht es um das Sehen selbst. (Hans-Michael Koetzle)
Architekturgalerie München, Blumenstraße 22, 80331 München
Mi-Sa 15-19 Uhr, 27. August bis 19. September 2026
www.architekturgalerie-muenchen.de

Richard Sharums Amerika-Trilogie – Im Schatten des amerikanischen Traums
Der US-Fotograf Richard Sharum richtet seinen Blick auf jene Bereiche der amerikanischen Gesellschaft, in denen der Mythos des „American Dream“ brüchig wird. Abseits gängiger Klischees zeigen seine Schwarz-Weiß-Fotografien individuelle Lebensrealitäten voller Verletzlichkeit, Widerstandskraft und stiller Würde. Seine Bildsprache ist ruhig und nahbar, ohne zu idealisieren oder zu entblößen – stets geprägt von respektvoller Aufmerksamkeit für den Menschen.
Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm
Mo-Sa 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, So 11-18 Uhr, bis 20. September 2026
stadthaus.ulm.de

Black Cowboys – Sabine Bungert & Stefan Dolfen
Das romantisierte Image des weißen Cowboys prägt bis heute das Bild des „Wilden Westens“. Mit der Realität hat dieses Stereotyp nicht viel zu tun. Ein Viertel der Cowboys waren Afroamerikaner und haben diesen legendären Abschnitt der amerikanischen Geschichte entscheidend mitgeprägt. Doch Hollywood hat einen Mythos erschaffen, der aus ausnahmslos weißen „Westernhelden“ bestand, die zudem häufig nach realen Schwarzen Vorbildern entwickelt wurden. Somit wurde die Bedeutung der Schwarzen für die Entwicklung der USA übergangen. Durch dieses „Whitewashing“ weiß heute kaum jemand von der Existenz Schwarzer Cowboys.
Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm
Mo-Sa 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, So 11-18 Uhr, bis 20. September 2026
stadthaus.ulm.de

Gruppe Perspek7: Bildwechsel
Die Gruppe Perspek7 – das sind Elke Engel, Matthias Hamm, Elisabeth Pfahler-Scharf, Frank Straßer, Simona Thomas, Esther Toronszky und Ute Weihmüller ist eine Initiative aus dem Projekt Fotografie von Michael Jochum. Unter dem Titel „Bildwechsel“ vereinen sich individuelle Fotoprojekte der sieben Ausstellenden zu einem spannenden Reigen aus visuellen Erzählungen und Perspektiven. Die  Ausstellung führt die Besucher:innen z.B. in das Appartment 214, an die (vermeintlich) blaue Donau, auf Spurensuche nach China und sogar bis an den Rand der bekannten Welt.
Geranienhaus im Schloßpark Nymphenburg, München
11-18 Uhr, 25.bis 29. September 2026
(Vernissage Fr 25. September 2026, 18 Uhr)

Vesta Magdalena REW / OVR
Mit KI die eiene Biographie umschreiben. Per Knopfdruck am Handy, beinahe beiläufig und weitgehend automatisiert, verändert Vesta Magdalena einen fundamentalen Parameter ihrer Geschcihte: das Geschlecht. Alles andere bleibt gleich. Nichts ist echt in diesem Fotoalbum, und alles ist echt. Denn erstmals entsprechen die festgehaltenen Kindheitserinnerungen ihrer tatsächlichen Geschlechtsidentität. REW / OVR ist eine intime Reise in die eigene Vergangenheit und einen nachträgliche Selbstzeugung. Die Künstlerin betritt das Archiv ihrer Kindheit und beansprucht das Recht, dessen Bilder neu zu autorisieren. Zugleich verhandelt die Arbeit die gesellschaftlichen Zuschreibungen von Geschlecht und legt offen, wie künstliche Intelligenz Weiblichkeit erkennt, konstruiert und reproduziert.
bis 30. September 2026, nach Vereinbarung unter info@sonjaallgaier.com
(Matinée am So 6. September 2026, 11 Uhr)
www.raumfuerfotografie.de

Jahresausstellung
Jahresaussstellung 13 für aktuelle Position der Fotografie.
LITVAI Galerie für Fotografie, Altstadt 195a, 84028 Landshut 
Do-Sa 14-17 Uhr, 11. September bis 2. Oktober 2026
www.litvai-galerie.com

In the Lights of Shadows
Bereits 1839 beschrieb Henry Fox Talbot die Fotografie als „the art of fixing a shadow“. Diese Metapher ist bis heute Leitmotiv geblieben. Licht macht sichtbar, modelliert Formen und schreibt Zeit ein; doch erst der Schatten verleiht Tiefe, Struktur und Ambivalenz. Er kann konturieren oder verbergen, kann Eigenleben entwickeln und Geheimnisse andeuten.
Die Ausstellung spannt einen Bogen über zwei Jahrhunderte Fotogeschichte: von ikonischen Positionen wie Edward Weston, Ansel Adams und Mary Ellen Mark bis hin zu zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Liddy Scheffknecht oder Joel Meyerowitz.
Depot der Sammlung SpallArt, Jakob-Auer-Str. 8, A-5020 Salzburg
jeden 1. Sa. im Monat, 11-14 Uhr, bis 3. Oktober 2026
www.sammlung-spallart.at

Haar macht Lust
Ob lang, kurz oder rasiert, glatt oder gelockt – Haare sind weit mehr als eine Frage des Stils. Sie erzählen von Schönheit und Begehren, von Macht und Ohnmacht, von Anpassung und Rebellion. Als universelle Sprache verhandeln sie seit Jahrtausenden soziale, kulturelle und politische Fragen – und bestimmen, wie Menschen sich selbst sehen und gesehen werden.
Mit HAAR – MACHT – LUST präsentiert die Kunsthalle München eine thematisch gestaltete, kulturübergreifende Ausstellung, die die vielfältigen Bedeutungen von Kopf- und Körperhaar in den Blick nimmt. Zu sehen sind rund 200 Exponate von der Antike bis zur Gegenwart – darunter Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Videoarbeiten, Schmuckstücke, Möbel, Designobjekte und Couture-Kreationen – aus bedeutenden internationalen Sammlungen wie dem Prado, dem Louvre und dem Rijksmuseum.
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, Theatinerstr. 8, München
tgl. 10-20 Uhr, bis 4. Oktober 2026
www.kunsthalle-muc.de/haar

Sabine Jörg: Im Anblick von Monstera Deliziosa
Eigenwillige Aufnahmen, als „natürliche“ Fotografien zu enttarnen, geben Rätsel auf.
Daiserstr. 35a, München
Fr 18-22 Uhr, Sa 14-22 Uhr, So 12-18 Uhr, 9. bis 11. Oktober 2026

Ragnar Axelsson Greenland
Seit über vierzig Jahren bereist Ragnar Axelsson die gefrorene Wildnis Grönlands und dokumentiert das Leben der Inuit – von Jägern und Familien, die am Rande der bewohnten Welt leben. Freundschaft und Vertrauen sind der Schlüssel, um ihr Leben zu dokumentieren. Was dabei entsteht, ist ein intimes Portrait einer Welt, die nur wenige Außenstehende jemals von innen gesehen haben. Mit Schwarz-Weiß-Bildern destilliert Ragnar die Arktis auf ihre rohe Essenz: Eis, Wind, Dunkelheit, Tiere, Berge und Portraits. Seine Fotografien vermitteln sowohl Schönheit als auch Bedrohung. Sie erzählen von Widerstandsfähigkeit, Verlust, Würde und einer Lebensweise unter dem Druck einer Außenwelt, die ihnen immer wieder zu diktieren versucht, wie sie zu leben haben.
Kunstfoyer, Thierschplatz 6, München
tgl. 10-18 Uhr, Fr 10-20 Uhr, bis 1. November 2026
www.versicherungskammer-kulturstiftung.de

Olaf Unverzart: Dahinten gehts nicht weiter – Fotografien aus dem Oberpfälzer Grenzland
Olaf Unverzart ist Fotograf und Künstler, der im dokumentarischen Bereich arbeitet. In dieser Serie hat er im Oberpfälzer Grenzlandgebiet Architektur, Dorfstrukturen und Landschaften fotografiert, die auch Jahrzehnte nach der Öffnung weiterhin an den damaligen „Eisernen Vorhang“ erinnern. Häufig realisiert Unverzart Langzeitprojekte, in denen er die vom Menschen geprägte und gestaltete Landschaft in den Mittelpunkt stellt.
Für diese Werkgruppe fotografierte er mit einer analogen Großbildkamera und einem Normalobjektiv auf Schwarzweißfilm. Die langsame, konzentrierte Arbeitsweise verleiht den Bildern eine besondere Ruhe: Sie wirken zeitlos und gewinnen zugleich angesichts der heutigen, weltweit angespannten politischen Lage neue Aktualität. In der Monografie zu dieser Fotoserie spürt man die besondere Liebe zum Medium Fotobuch – verbunden mit einem schonungslosen und zugleich hoffnungsvollen Blick auf seine Heimat.
OLAF UNVERZART, geboren 1972, absolvierte sein Fotografie-Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und ist seitdem als Fotograf aktiv.  Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, für Magazine gearbeitet und in Nürnberg, Salzburg und München Fotografie gelehrt. Er lebt in München und Waldmünchen.
bosco Gauting, Oberer Kirchenweg 1, 82131 Gauting
Di-Fr 10-12:30 Uhr, Do/Fr 15-18 Uhr, Sa 10-12 Uhr, und bei Veranstaltungen, 24. September bis 16. Dezember 2026
Ausstellungseröffnung Mi 23. September 2026, 19 Uhr. Eintritt frei, Künstler anwesend.
Künstlergespräch Do 19. November 2026, 20 Uhr. Eintritt frei. Olaf Unverzart im Gespräch mit Gerd Holzheimer.
bosco-gauting.de

Michael Nagy „Behördlich erfasst“
Die Fotoausstellung zeigt 22 Lieblingsmotive des Stadtfotografen Michael Nagy. Die Schau präsentiert Highlights aus seinem 25-jährigen Schaffen für das Presse- und Informationsamt, darunter Bilder, die zuvor einen Bauzaun in der Schützenstraße verzierten. 
Neues Rathaus München, OB-Galerie (2. Stock), Marienplatz 8, München
Mo-Do 9-17 Uhr, Fr 9-13 Uhr, längerfristige Ausstellung, Ausstellungsende nicht bekannt.
ru.muenchen.de

Fake Noise, True Image
In der Pasinger Fabrik stehen ab Oktober sonderbare Musikmaschinen. Es sind die elektromechanischen Klangkunstwerke des Münchner Künstlerduos Portmanteau. Liebevoll erschaffen aus Altem, Gefundenem oder Recyceltem, sind diese Skulpturen musikalisch, humorvoll und skurril.
Man darf, ja man soll sogar selbst Hand anlegen: Sittichquirl, Alpinium, Strippenzieher oder Singvase heißen die verrückten Automaten, die entdeckt werden wollen. Wer eine Münze einwirft, bringt Stühle zum Steppen, startet den Klang einer Schafherde, lässt die Singvase ihren modernen Ablasshandel vollziehen oder wird auf Knopfdruck vom „Grobian“ beleidigt. Kunst für Auge, Ohr und Zwerchfell.
Hinter Portmanteau stecken zwei Köpfe: Gerald „Greulix“ Schrank und Christian „Taison“ Heiß. Sie sind seit über zwanzig Jahren ein Duo, eine Band, Tonstudiobetreiber und Techniktüftler. Die Süddeutsche Zeitung hat sie einmal „die Tinguelys des Theaters“ genannt. Das Portmanteau-Duo bringt Verbündete mit: Martin Dessecker, bildender Künstler, ist mit seinen „Transparenzen und Sehhilfen“ schon lange Teil der Münchner Kunstszene und hat den Portmanteau-Kosmos schon mehrfach bereichert.
Petr Mayr, Druckspezialist aus Oberbayern, arbeitet mit Hochdruck an Siebdruck, Radierung und raumgreifenden Installationen.
Willi Haas fängt mit ihrer Kamera Bilder ein, bei denen niemand so genau weiß, wo oben und unten ist.
Dr. Leonhard Scheck, Astrophysiker, fotografiert bei seinen „ungewöhnlichen Schnitten durch die Raumzeit“ jeden Pixel seiner Bilder nacheinander. Was in der Ausstellung versammelt ist, kommt einer Werkschau nahe: eine Vielzahl von Klangmaschinen, Teile von Bühnenbildern, dazu Fotografien, Drucke und Pappcomics. Ein Werk aus Handkurbel-Brotschneidemaschinen wird Portmanteau speziell für diesen Ort entwickeln: Denn wo heute die Pasinger Fabrik beheimatet ist, war einst das Stammhaus der Ritterwerke, in dem von 1912 bis 1982 Haushaltsgeräte produziert wurden. An vielen Tagen sind die Künstler selbst vor Ort, führen durch die Räume und bespielen Teile der Werke. Wer wissen möchte, wie eine Brotschneidemaschine klingt, wenn sie kein Brot mehr schneidet, kommt vorbei, wirft eine Münze ein und hört zu. Geeignet für Spielkinder von 0–99.
Pasinger Fabrik, August-Exter-Str. 1, München
Di-Sa 15-19 Uhr, So 14-18 Uhr, 9. Oktober 2026 bis 14. März 2027 (nicht 23. Dezember 2026 bis 1. Januar 2027)
(Vernissage 8. Oktober 2026, 19-21:30 Uhr)
pasinger-fabrik.de

Zwischen Berlin und Tbilissi
Wie sehen junge Dokumentarfotograf*innen Europa? Der Hamburger Peter Bialobrzeski hat einige von ihnen eingeladen, ihre Sicht auf die Welt von heute vorzustellen. Sie werfen Fragen auf, die uns alle bewegen: Klimawandel und Umweltverschmutzung, soziale Gerechtigkeit, die Krise der Flüchtlingspolitik und eine sich verändernde Weltordnung sind ihre Themen. Die Teilnehmenden stammen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Polen, Ungarn und Großbritannien, aus Georgien und Sibirien. Einige von ihnen leben in Berlin, manche arbeiten im Kollektiv.
Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm
Mo-Sa 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, So 11-18 Uhr, 3. Oktober 2026 bis 10. Januar 2027
(Eröffnung: Fr, 2. Oktober 2026, 19 Uhr)
stadthaus.ulm.de

Menschenbilder. Porträt- und Genrefotografien aus der Sammlung Dietmar Siegert
Meisterwerke der Neuen Pinakothek in der Alten Pinakothek. Die Neue Pinakothek verfügt über eine umfangreiche Sammlung von Fotografien des 19. Jahrhunderts aus Italien. Meist sind Landschaften und architektonische Monumente von Venedig bis Neapel die Motive. Doch bereits sehr früh spielt auch der Mensch eine wichtige Rolle – als Individuum oder als Vertreter einer bestimmten sozialen Schicht. Die Sammlungspräsentation bietet mit rund fünfzig Fotografien einen Einblick in dieses Thema, das in enger Wechselwirkung mit der Malerei der Zeit steht. Die Fotografien stammen aus der Sammlung Dietmar Siegert, die der Pinakotheks-Verein in Verbindung mit der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Sparkassen-Finanzgruppe 2014 für die Neue Pinakothek erworben hat.
Alte Pinakothek, EG, Ostflügel, Barer Str. 27, München
Di-So 10-18 Uhr, Di/Mi bis 20 Uhr, 13. Oktober 2026 bis 31. Januar 2027
www.pinakothek.de

Jeff Wall
Der kanadische Künstler Jeff Wall gehört zu den einflussreichsten Fotografen unserer Zeit. In seinen aufwändig inszenierten Bildkompositionen verbindet er das Narrativ des Kinos mit der Malerei. Bekannt wurde er durch seine großformatigen Leuchtkastenbilder, die formal eher an die Welt der Werbung als an die der bildenden Kunst erinnern. Mit dieser Technik revolutionierte er das Medium Fotografie und verschaffte ihm einen gleichberechtigten Platz neben Malerei und Skulptur. Die Ausstellung im Sammlung Goetz /Schaufenster präsentiert eine Auswahl seiner ikonischen Leuchtkastenbilder aus den 1990er Jahren.
Sammlung Goetz /Schaufenster, Pacellistr. 5, München
Di/Mi 12-18 Uhr, Do/Fr 14-20 Uhr, Sa 12-18 Uhr, 17. November 2026 bis 20. Februar 2027
www.sammlung-goetz.de