Fotoausstellungen in München

[Stand 10. November 2019] Die folgenden Fotoausstellungen in München (und Umgebung) kann man derzeit oder bald anschauen. Die Ausstellungen sind nach Enddatum sortiert. Alle Angaben ohne Gewähr. Fragen und ggf. Terminhinweise bitte mailen an sg@goertz-fotografie.de. Weitere aktuelle Infos auch unter www.facebook.com/susannegoertz.fotografie

“I will be with you, whatever“ 25 Jahre BISS – die schönsten Bilder
Das 25-jährige Jubiläum beging die Münchner Straßenzeitung BISS mit der Errichtung eines Kunstwerks auf dem Wittelsbacherplatz im Herzen von München. Die grandiose Skulptur „I will be with you, whatever“ des britischen Künstlerkollektivs Studio Morison war vom 30. Juni bis 13. Oktober 2018 der Mittelpunkt von 80 Veranstaltungen, bei denen die Menschen der Stadt zusammengekommen sind und miteinander gesungen, getanzt, diskutiert und gelacht haben. Mit diesem spektakulären Jubiläumsprojekt ist es BISS gelungen, sehr viele Menschen über die Ursachen von Armut und Obdachlosigkeit aufzuklären und sie zu ermutigen, sich für ein solidarisches und friedliches Miteinander in der Gesellschaft einzusetzen.
Die Ausstellung mit 49 Fotografien von Münchner Fotografen und Einsendungen aus dem Publikum zeigt einen Rückblick auf die menschlichen Seiten des Jubiläums und beleuchtet die vielfältigen Aktionen aus den verschiedenen Blickwinkeln.
H-TEAM e.V., Plinganserstraße 19, München
Mo-Fr nach telef. Vereinbarung unter 089-7473620, bis 15. November 2019
www.h-team-ev.de

Max Heimann “Merging Munich”
Als „Zugroaster“ kommt Max Heimann im Jahre 2016 nach München. Die Fülle an Impressionen der neuen Stadt ist überwältigend, sie scheinen sich zu überlagern. Heimann fängt an mehrere solcher Eindrücke mit Hilfe von Mehrfachbelichtungen auf demselben Stück analogen Fotofilm festzuhalten. Wie in einem Traum – wo sich das Alltägliche mit Wünschen, Gefühlen und sich selbst vermischt – kombiniert er spielend Unterbewusstsein im Wachsein. Es entstehen neue, fantastische Szenerien. Fremd und doch vertraut scheinen die Bilder – Für Zugereiste, wie für echte Münchner.
SPD-Bürgerbüro, Belgradstr.15a, München
bis 15. November 2019
www.maxheimann.de

salon de photographie VIII
Werkschau des Projekts Fotografie der MVHS, Leitung Michael Jochum
Einstein 28, Vortragssaal 2, Einsteinstr. 28, München
Sonntag, 17. November 2019, 11-17 Uhr
www.salon-de-photographie.de

Stefanie HöllTemporary Setup”
Lesung Temporary Setup 7–9  Sonntag 10.11.2019  13 Uhr  
Lesung Temporary Setup 10–13  Sonntag 17.11.2019  13 Uhr  
Es liest Olivia Müller-Elmau.
DIA, Georgenstr. 72, München
Fr 15-19 Uhr, Sa, So 12-16 Uhr, bis 17. November 2019
dia-muc.de

RE-VISIONS
Über vier Jahrzehnte haben Ann und Jürgen Wilde eine einzigartige Sammlung moderner und zeitgenössischer Fotografie zusammengetragen, die seit 2010 als Stiftung Ann und Jürgen Wilde den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen angegliedert ist. Einen Schwerpunkt der Sammlung bildet das Werk von Fotografinnen wie Aenne Biermann, Florence Henri und Germaine Krull. Die Galerie Wilde (1972-1985), bei Gründung die einzige auf Fotografie spezialisierte Galerie in Deutschland, hatte mit Jan Groover, Marcia Resnick, Gwenn Thomas und Deborah Turbeville auch zeitgenössische Fotografinnen im Programm. Bis heute ist es ein besonderes Anliegen von Ann Wilde, die Arbeit von Künstlerinnen und Fotografinnen zu fördern und zu erwerben. Aus Anlass ihres Geburtstages öffnet die Stifterin erstmals ihre private Sammlung. Die Präsentation „Re-visions“ zeigt Ann Wildes persönliche Sicht auf die Fotografie der 1920er-Jahre bis in die jüngste Gegenwart mit Werken u.a. auch von Johanna Diehl, Rineke Dijkstra, Marie Jo Lafontaine, Barbara Probst, Alexandra Ranner, Judith Joy Ross, Martina Sauter, Eva-Maria Schön, Kathrin Sonntag und Heidi Specker.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 17. November 2019
www.pinakothek.de

Peter Rossa – am Fokus
Der Münchner Fotograf zeigt Bilder voller Poesie. Faszinierende Wassermomente – Reflexionen natürlicher und kreierter Schönheit.
Kulturzentrum Trudering, Wasserburger Landstraße 32
Mo, Mi, Fr 10-12 Uhr, Di, Do 16-18 Uhr, bis 20. November 2019
Finissage Mi 20. November, 19 Uhr
www.kulturzentrum-trudering.de

Ein Vorbild für Europa: Die Maxburg in München
Der moderne Wiederaufbau (1954–1957) der im Zweiten Welt­krieg zerstörten alten Herzog-­Max­-Burg polarisierte wie kein anderes Bauvorhaben in der Nachkriegszeit die Münchner Bürger. In zahlreichen kritischen Presseartikeln wurde die Architektur von Sep Ruf und Theo Pabst als „hart“, „amerikanisch“ und „unmünchnerisch“ bezeichnet. Demgegenüber lobten Vertreter der Münchner Architektenschaft sowie die deutsche und englische Fachpresse den Neubau. 1971 würdigte der Archi­tekturhistoriker Nikolaus Pevsner die Maxburg als „ein Vorbild für Europa, wie Altes und Neues ohne Kompromiß und doch harmonisch zusammenleben können“.
In der gegenwärtigen Diskussion um die Rekonstruktion ganzer Altstädte gewinnt die Maxburg als modern gestalteter städtischer Raum mit historischen Bezügen wieder besondere Bedeutung. Die Anlage, die deutschlandweit ihresgleichen sucht, ist für die Bürger geöffnet, Innen und Außen fließen ineinander und der Turm der alten Maxburg korrespondiert als maßstabsetzendes Element mit dem Neubau.
Die Ausstellung erzählt anhand von Fotos, Texten und Filmausschnitten die Geschichte der Maxburg. Eine Ausstellung des Amtsgerichts München in Kooperation mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und der Sep Ruf Gesellschaft e.V.
Schnitzer& Studio, Lindwurmstraße 95a (2. Innenhof), München
Mo-Do 9-17 Uhr, Fr 9-15 Uhr, bis 22. November 2019
www.schnitzerund.de

“Bananenkisten-Aktion” – image boxes
Ausstellung von 6 Bananenkisten, die mit Fotografie “ausgekleidet wurden” im Schaufenster vom “Fotowerk” von Michael Jochum als Arbeit seiner “Meisterklasse”. Mit Arbeiten von Susanne Görtz, Christoph Mayerl, Hermann Offner, Reinhard Pieper, Roswitha Schreiner, Christine Steffinger und Guoling Wen.
Fotowerk, Michael Jochum, Fritz-Winter-Str. 10, München
jederzeit einsehbar, bis 23. November 2019.

Fotodoks – Festival für aktuelle Dokumentarfotografie – Vis-à-vis
Die Ausstellung Vis-à-vis ist der Auftakt für intensive Festivaltage mit Künstlergesprächen, Vorträgen und Screenings.  Gemeinsam mit unserem Partnerland Frankreich richten wir den Blick auf Arbeiten, die ökonomische, soziale wie gesellschaftspolitische Machtverhältnisse beleuchten und vermeintliche „Wahrheiten“ in Frage stellen.
Die Arbeiten der 15 eingeladenen Fotograf*innen aus Frankreich und der D-A-CH Region, erforschen Machenschaften von Großkonzernen, verfolgen Spuren, die postkoloniale, imperialistische und kapitalistische Strukturen zeichnen – sie erzählen von Politik und Tradition, von gesellschaftlichen Werten und Geschlechterzuordnungen. Die Arbeiten irritieren unsere Sehgewohnheiten und hinterfragen, ob und wie man die Dinge nicht auch ganz anders wahrnehmen und verstehen könnte.
Fotodoks Festival Center, Lothringer13 Halle & Rroom, Lothringer Str. 13, München
Di-So 11–20 Uhr, Ausstellung bis 24. November 2019.
www.fotodoks.de

Stefan Hunstein “Fotografie ist die Botschaft”
Werkschau des Münchner Schauspielers und Künstlers – Arbeiten aus den Jahren 1979 bis 2019. Von der dokumentarischen Bildsprache hält Stefan Hunstein nicht viel. Sichtbares lässt er in den Hintergrund treten und versucht, Unsichtbares sichtbar zu machen. Wichtig ist ihm die Auslotung der verschiedenen Ausdrucks- und Darstellungsmöglichkeiten des Mediums Fotografie. Mit feinsinnigem Gespür nähert sich Hunstein den Motiven und schafft eine sehr persönliche Bildsprache. Seine Fotografien aktivieren unser Sehen, drängen sich nicht auf oder konfrontieren mit autoritativer Deutung. Dass sie gleichsam Angebote zur Wahrnehmung sind, gehört zu einer ihrer spezifischen Qualitäten.
Rathausgalerie, Kunsthalle, Marienplatz 8, München
Di-So 11-19, bis 30. November 2019
www.muenchen.de

Framing – Medien Macht Bilder
Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Frage, wie medial vermittelte Bilder unsere Wahrnehmung von Gesellschaft, Geschichte und Politik beeinflussen.
Die Werke der Ausstellung setzen sich mit den Entstehungs- und Auswahlprozessen von Bildern der täglichen Berichterstattung auseinander und untersuchen die Homogenität der entsprechenden medialen Bildwelten sowie deren Wiederholung bestimmter Bildformeln. Sie fragen danach, was Bilder zusätzlich zum Vordergründigen erzählen, wie sehr diesen Bildern zu trauen ist und wie sich das Verhältnis von Bild und Wirklichkeit durch technische Mittel verändert. Aber auch die Verbreitung von Bildern in den sozialen Netzwerken sowie deren Rolle bei der Etablierung alternativer Perspektiven werden in den Blick genommen.
Mit Arbeiten von Harun Farocki, Forensic Oceanography / Forensic Architecture, Monika Huber, Andreas Langfeld, Rabih Mroué, Peter Piller, D. H. Saur 
Kallmann-Museum Ismaning, Schloßstr. 3b, Ismaning
Di-Sa 14:30-17 Uhr, So 13-17 Uhr, bis 1. Dezember 2019
kallmann-museum.de

Peter Untermaierhofer: Lost Places – Chernobyl
Die Reaktorkatastrophe, die sich am 26. April 1986 im Kernkraftwerk Tschernobyl – unweit der ukrainischen Stadt Prypjat – ereignete, zählt zu den schwerwiegendsten zivilen Nuklearkatastrophen, die sich bis dato eingetreten sind. Seitdem wurde das Gebiet um das ehemalige Kernkraftwerk größtenteils dem Verfall preisgegeben und es zählt inzwischen zu einem der bekanntesten „Lost Places“ in Europa. Peter Untermaierhofer widmet sich in seinem künstlerischen Schaffen ebensolchen verlassenen Orten und zeigt in seiner aktuellen Ausstellung Fotografien, die im Jahr 2017 in der Sperrzone von Tschernobyl entstanden sind. (www.untermaierhofer.de)
bosco, Bürger- und Kulturhaus Gauting, Oberer Kirchenweg 1, 82131 Gauting
Di, Do Fr 9-12 Uhr, 15-18 Uhr, Mi 9-12 Uhr, Sa 10-12 Uhr, bis 15. Dezember 2019
bosco-gauting.de

FORUM 050: Der Greif – Public / Private
„Der Greif” ist eine vielfach ausgezeichnete Organisation für zeitgenössische Fotografie. Seit der Gründung 2008 beschäftigt sich das Kollektiv mit aktuellen Themen, die fotografische Bildproduktion, -distribution und -rezeption betreffen. Alle Projekte verbinden physische und virtuelle Räume. Im Zusammenhang mit der Ausgabe 12 ihres Magazins, gastkuratiert vom britisch-südafrikanischen Künstlerduo Broomberg & Chanarin, zeigt „Der Greif” in einer interaktiven Installation eine speziell kuratierte Auswahl an Fotografien. Adam Broomberg & Oliver Chanarin erhalten über eine offene Ausschreibung hierfür fotografische Bilder, die zu privat, zu still, zu gewalttätig, zu politisch, zu subversiv oder zu explizit sind, um sie online zu teilen. Bilder, die niemals auf Facebook, Instagram oder anderen sozialen Netzwerken gezeigt würden. Die Präsentation der Arbeiten fordert die Besucher_innen auf, sich den Bildern zu nähern, sie zu berühren, mit ihnen umzugehen und bricht dadurch mit klassischen Präsentationsformaten von Fotografie. Gleichzeitig hinterfragt sie unsere fotografische Bildrezeption auf Smartphone-Bildschirmen.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, bis 6. Januar 2020
www.muenchner-stadtmuseum.de

Ist das Mode oder kann das weg !? 40 Jahre VOGUE Deutschland
Die Ausstellung im Museum VILLA STUCK anlässlich des 40-jährigen Bestehens der deutschen Ausgabe von VOGUE ist eine Zeitreise in das Gestern, Heute, vor allem aber das Morgen des Mode-Journalismus, der längst nicht mehr auf das gedruckte Magazin beschränkt ist, sondern Mode auf vielen Plattformen – digital, audio-visuell oder in Form von Events erlebbar macht.
Museum Villa Stuck, Prinzregentenstr. 60, München
Di-So 11-18 Uhr, bis 12. Januar 2020
www.villastuck.de

Balkrishna Doshi – Architecture for the People
Balkrishna V. Doshi (*1927 in Pune, Indien) ist Architekt, Städteplaner und Lehrer. Er zählt zu den einflussreichsten Pionieren moderner Architektur in Indien. Doshis Lebenswerk wurde 2018 mit dem Pritzker-Preis geehrt, der weltweit renommiertesten Auszeichnung für Architektur. Seit den 1950er-Jahren hat Doshi mehr als 100 Gebäude realisiert, darunter Verwaltungs- und Kultureinrichtungen, Siedlungen und Wohnhäuser. International bekannt wurde er durch seine visionären Stadtplanungen und sozialen Wohnprojekte sowie durch sein großes Engagement im Bildungsbereich.
Sein Verständnis von Architektur ist stark von Le Corbusier und Louis Kahn geprägt, mit denen er als junger Architekt zusammenarbeitete. Ausgehend von deren moderner Formensprache hat er jedoch ein ganz eigenes ästhetisches Vokabular entwickelt, das mit lokalen Bedürfnissen und indischen Traditionen in Einklang steht. Doshis Gesamtwerk wird in diesem Jahr erstmals in einer Retrospektive in Europa gezeigt. Anhand zahlreicher Architekturmodelle, Pläne, Malereien, Fotografien, Filme und Nachbauten seiner Architekturen in Originalgröße wird sein Schaffen in den Bereichen Architektur, Städtebau, Design und Kunst umfassend präsentiert.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 19. Januar 2020
www.pinakothek.de

Magdalena Jetelová “Pacific ring of fire”
Das jüngste Projekt der tschechischen Künstlerin Magdalena Jetelová (geb. 1946) ‚Pacific Ring of Fire‘ greift, wie bereits 1992 im „Iceland Project“, erneut das Thema der Naturgrenze und geologischen Nahtstelle auf. Der Pazifische Feuerring umgibt die pazifische Platte hufeisenförmig mit einem Vulkangürtel an der Stelle, an der die Pazifische Platte auf mehrere andere Kontinentalplatten trifft. Mit einem Laserstrahl markiert sie in Patagonien die Plattengrenze nach mathematischen Berechnungen, da deutliche Erhebungen wegen des Ewigen Eises nicht zu sehen sind. Nachrichten wie ‚Essential is visible‘ wurden mit einem Laserpointer auf die sich verändernden, zum Teil einstürzenden Eisberge geschrieben. Die drastischen geologischen Veränderungen durch den Klimawandel klingen in diesen fotografischen Aufnahmen deutlich an.
Walter Storms Galerie, Schellingstr. 48, München
Di–Fr 11–18 Uhr, Sa 11–16 Uhr, bis 25. Januar 2020
www.storms-galerie.de

O. Winston Link. Retrospektive.
Retrospektive der fantastischen Nachtaufnahmen und early colors des amerikanischen Fotografen O. Winston Link. Amerikas letzte Dampfzüge in Aktion in den 1950er Jahren. Mit 150 Werken ein weiteres Highlight für alle Fans der Fotografie!
Kunstfoyer, Maximilianstraße 53, München
tgl. 9-19 Uhr, bis 26. Januar 2020
www.versicherungskammer-kulturstiftung.de

Tutto. Perspektiven italienischer Kunst
Die Kooperationsausstellung zwischen dem Museum in Bozen und der Sammlung Goetz präsentiert mehr als 120 Werke in einem Dialog. Ausgehend vom künstlerischen Aufbruch in der Nachkriegszeit vermitteln sie einen Einblick in wesentliche Strömungen der italienischen Kunst zwischen den 1950er und 1980er Jahren.
Tutto, der Titel der Ausstellung, wurde der gleichnamigen Arbeit des Künstlers Alighiero Boetti von 1988 entlehnt. Dabei handelt es sich um ein ikonisches Werk aus der letzten Serie seiner Stickarbeiten, in der er die Prinzipien seiner künstlerischen Praxis vereint.
Zentraler Bezugspunkt vieler Künstler ist die Überwindung der zweidimensionalen Leinwand, wie sie Lucio Fontana in seinem Concetto Spaziale1954 exemplarisch vorführt. Die Ausstellung gibt anhand von Malerei und Fotografie einen Einblick in verschiedene künstlerische Ansätze, die den Wunsch der Erweiterung des traditionellen Tafelbildes und der Öffnung zu anderen künstlerischen Gattungen verbindet.
Ergänzt wird die Ausstellung von einer umfangreichen Auswahl dokumentarischer Materialien aus den Archiven der beteiligten Künstlerinnen und Künstler. Die Vielzahl unterschiedlicher Elemente, wie Fotografien, Plakate, Einladungen, Arbeitsnotizen und Objekte, lässt so ein facettenreiches Gesamtbild entstehen.
Sammlung Goetz, Oberföhringer Str. 103, München
Do-Fr 14-18 Uhr, Sa 11-16 Uhr, bis 29. Februar 2020 (Besuch derzeit nur nach Anmeldung unter www.sammlung-goetz.de wegen Zugangsbeschränkung aufgrund baurechtlicher Rahmenbedingungen)
www.sammlung-goetz.de

Callie Shell “Hope, never fear”
Michelle und Barack Obama zwischen Öffentlichkeit und Privatleben. Fotografie von Callie Shell. Die preisgekrönte Fotografin Callie Shell hat Barack Obama bereits fotografiert als er noch nicht Senator war. Sie hat ihn und seine Familie in Wahlkampfbussen durch ganz Amerika und bis ins Weiße Haus nach Washington begleitet und wurde eine enge Vertraute der ganzen Familie. Callie Shells Fotografien, die zu Ikonen geworden sind, gewähren Einblicke in das Leben eines außergewöhnlichen Paares. In dieser Ausstellung sind Shells Bilder zum ersten Mal in Deutschland zu sehen.
Callie Shell wurde 1961 in Georgia geboren und hat Politikwissenschaft studiert. Sie fotografiert für das Time Magazine.
Amerikahaus, Barer Str. 19a, München
Mo-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-20 Uhr, So 10-16 Uhr, bis 1. März 2020
www.amerikahaus.de

Vorbilder / Nachbilder
Die Ausstellung präsentiert erstmals eine Auswahl von circa 230 Originalfotografien aus dem Archiv der Universität der Künste Berlin, den ehemaligen Bildvorlagen- und Modellsammlungen, die innerhalb Deutschlands einzigartig sind. Diese dienten an Vorgängereinrichtungen, der Kunstakademie und der führenden Kunstgewerbeschule Berlins, die dem Kunstgewerbe-Museum angeschlossen war, als Muster und Lehrmittel. Die Bestände umfassen 25.000 Fotografien, die von namhaften Fotografen stammen: die Fratelli Alinari, Ottomar Anschütz, Ludwig Belitski (Sammlung Minutoli), Karl Blossfeldt, Georg Maria Eckert, Constant Famin, Wilhelm von Gloeden, Jakob August Lorent, Guglielmo Marconi, Albrecht Meydenbauer, James Robertson, Henry Peach Robinson und Giorgio Sommer, um nur einige Namen zu nennen. Daneben haben sich gegenständliche Lehrmittel zum Pflanzenstudium, nämlich Bronze-Plastiken und Herbarien, erhalten, die unter der Ägide Moritz Meurers angefertigt wurden. Zeichnungen und andere künstlerische Studien ergänzen die Lehrmittel. Diese Bestände wurden in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekt aufgearbeitet und erschlossen.
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Archiv der UdK Berlin und wird anschließend im Museum für Fotografie in Berlin gezeigt.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, 7. Februar bis 14. Juni 2020
www.muenchner-stadtmuseum.de

Jubiläumsausstellung 30 Jahre Projekt Fotografie – Michael Jochum
Anläßlich des 30-jährigen Bestehens des Projekt Fotografie an der MVHS findet in der Aspekte Galerie im Gasteig eine Ausstellung von Arbeiten vom Projekt Fotografie, Michael Jochum und seinen Kursteilnehmern statt.
Aspekte Galerie im Gasteig, Foyer 2. Stock, Rosenheimer Str. 5, München
tgl. 10-22 Uhr, 18. März bis Juni 2020
Ausstellungseröffnung Di 17. März 2020
salon de photographie Sa 4. April 2020
Führungen Di 31. März, Mi 13. Mai 2020
Vortrag Michael Jochum Do, 28. Mai 2010
profot.tumblr.com

FORUM 051: Jonathan Danko Kielkowski – unbounded
“Schönheit verleitet die Menschen zum Hinschauen“, sagte der US-Amerikanische Fotokünstler und Dokumentarfotograf Richard Misrach. Auch der Fotograf Jonathan Danko Kielkowski (geb. 1988) transformiert seine Bilddokumente zu Kunstwerken. Seine Sujets sind vergessene und verlassene Orte menschlicher Geschichte. Ohne journalistische Anklage dokumentieren die Bilder Spuren menschlichen Eingriffs in die Natur und deren Ausbeutung. Beispielhaft dafür stehen seine Fotografien von dem 2012 vor der ligurischen Küste havarierten Kreuzfahrtschiff Costa Concordia. Dem Nürnberger Fotografen gelang es schwimmend das Wrack kurz vor dessen Ende zu fotografieren. Die aktuelle Arbeit und Buchpublikation von Kielkowski beschäftigt sich mit Pyramiden, einer ehemaligen sowjetischen Bergbaustadt auf Spitzbergen. Bizarr-morbide Landschaftsaufnahmen zeigen zeitgeschichtliche Dokumente gescheiterter technologischer Zukunftsvisionen.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, 17. Juli bis 27. September 2020
www.muenchner-stadtmuseum.de