Fotoausstellungen in München

[Stand 31. März 2020] Die folgenden Fotoausstellungen in München (und Umgebung) kann man derzeit oder bald anschauen. Die Ausstellungen sind nach Enddatum sortiert. Alle Angaben ohne Gewähr. Fragen und ggf. Terminhinweise bitte mailen an sg@goertz-fotografie.de. Weitere aktuelle Infos auch unter www.facebook.com/susannegoertz.fotografie

Soweit mir bekannt ist, habe ich die Ausstellungen, die derzeit nicht oder nicht mehr anzuschauen sind wegen Coronavirus, markiert.

15. RischArt_Projekt JAJA – NEINNEIN – VIELLEICHT
Seit 1983 wagen die RischArt_Projekte immer wieder neue Wege, um Kunst in den öffentlichen Raum zu bringen. Kurz vor der Sanierung des Gasteig wird nun eine inhaltlich spannende Symbiose mit Europas größtem Kulturzentrum eingegangen. Im 3. Jahrzehnt des noch jungen 21. Jahrhunderts werden die teils ambivalenten Auswirkungen der immer schneller voranschreitenden Globalisierung auch auf lokaler Ebene zunehmend sichtbar. Der Mythos des Turmbaus zu Babel scheint Wirklichkeit geworden zu sein. Neben wichtigen Themen wie Klimawandel und Massenmigration stellt sich die Frage, wie man auch sprachlich die Welt neu ordnen bzw. überhaupt verstehen kann. 10 eingeladene Künstler/innen nähern sich dem vielschichtigen Thema Sprache und Kommunikation mit ihren speziell für den Gasteig konzipierten Arbeiten.
Gasteig München, Rosenheimer Straße 5, München (Gasteig geschlossen, jedoch befinden sich die Arbeiten im Innen- und Aussenbereich des Gasteigs)
bis 5. April 2020
www.rischart.de

Im Winter. Fotografien von Albert Renger-Patzsch
Pinakothek der Moderne, Saal 8, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 9. April 2020
www.pinakothek.de

Susanne Görtz “dis/play”
Typologie der Leere. Weitere Infos …
Sandkasten, temporärer Ausstellungsraum in den Meisterhöfen, Sandstraße 33, München
Rund um die Uhr einsehbar, bis 12. April 2020
www.sandkasten-muenchen.de

Roger Fritz “Der bewegte Mensch”
Deutsches Museum Verkehrszentrum, Bavariapark 5, München
tgl. 9-17 Uhr, bis 18. April 2020
hwww.deutsches-museum.de

Michael Jochum “Das Leben der Bilder”
Streitfeld Projektraum, Streitfeldstraße 33, München
21. Mai bis 1. Juni 2020
www.michael-jochum.de, projektraum.streitfeld.net

XXX – das projekt fotografie ‑ Belichtungen der Wirklichkeit
Vor 30 Jahren gründete Michael Jochum das “Projekt Fotografie” an der Münchner Volkshochschule.Während die Fotografie in den 1980er Jahren hierzulande noch um die schuf Jochum eine fotografische Schule der Wahrnehmung: Offen für alle, die sich grundlegend mit dem Bild und seiner Ästhetik auseinandersetzen wollen und auf der Suche nach einer persönlichen Bildsprache sind. Das “Projekt Fotografie“ etablierte sich in den letzten drei Jahrzehnten als wichtiger Ort für freie künstlerische Fotografie, an dem die Teilnehmenden im diskursiven Austausch gesellschaftliche Bedeutungsebenen des fotografischen Bildes befragen und eigene Bildkonzepte entwickeln.
Die Aspekte Galerie zeigt in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Fotografie & Video/Film anlässlich des Jubiläums in einer Werkschau Arbeiten von Teilnehmenden sowie von Michael Jochum. Zu sehen ist ein breites Spektrum an Bildprojekten: von seriellen S/W-Abzügen auf Baryt und Farbtableaus über raumgreifende fotografische Installationen bis zu Fotomagazinen und KünstlerInnenbüchern.
Mit Arbeiten von Katrin Bertram, Julia Bradshaw, Chih-Chieh Chuang, Oliver Deska, Marlies Ebertshäuser, Armin Feser, Max Glanz, Susanne Görtz, Sabine Herrmann, Matthias Hofstetter, Michael Jochum, Elisabeth Mihalyi, Hermann Offner, Renate Pieper, Reinhard Piper, Tayama Ramos da Silva-Nielsen, Stefan Rampf, Michael Richter, Norbert Rother, Wolfgang Stahr, Guoling Wen, Eva Maria Wittmann, Martin Zinßer.
Zur Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm, einen Katalog und ein Magazin.
Aspekte Galerie im Gasteig, Foyer 2. Stock, Rosenheimer Str. 5, München
tgl. 10-22 Uhr, 18. März bis 7. Juni 2020
salon de photographie Sa 4. April 2020 (neuer Termin wird festgesetzt)
Führungen Di 31. März, Mi 13. Mai 2020 (neuer Termin wird festgesetzt)
Vortrag Michael Jochum Do, 28. Mai 2010
www.mvhs.de, www.michael-jochum.de

Toni Schneiders: Schaut her!
Toni Schneiders ist einer der stilprägenden Fotografen in Deutschland. Mit seinen Aufnahmen im Rahmen von ›fotoform‹ und ›subjektiver fotografie‹ hat er entscheidend dazu beigetragen, die Bildsprache der fotografischen Avantgarde nach 1945 zu erneuern und zu erweitern. In seinem unmittelbaren Lebensumfeld im Alpenvorland und auf Reisen in aller Welt hielt Toni Schneiders markante Momente der Wirklichkeit und des Lebens in Fotografien fest, deren Protagonist ein Mensch, ein Objekt oder eine Landschaft sein konnte. Für seine präzise komponierten Aufnahmen fand Toni Schneiders die Schönheit der grafischen Form in den einfachen und naheliegenden Dingen. Durch dezidierte Bildausschnitte und die Betonung von Fläche und Linie, von Kontur und Struktur erzeugte er Motive von großer Klarheit, setzte sie aber zugleich mit Humor und Einfühlungsvermögen in eine menschliche Perspektive. Zu seinem 100. Geburtstag widmet die Stiftung F.C. Gundlach und das Kunstfoyer München dem bedeutenden Fotografen eine Gesamtschau, die ihn als Porträtist, als Reise-, Industrie- und Landschaftsfotograf neu entdeckt.
Kunstfoyer, Maximilianstraße 53, München
tgl. 9-19 Uhr, bis 7. Juni 2020
www.versicherungskammer-kulturstiftung.de

Vorbilder / Nachbilder. Die fotografische Lehrsammlung der Universität der Künste Berlin 1850-1930
Die Ausstellung präsentiert erstmals eine Auswahl von circa 230 Originalfotografien aus dem Archiv der Universität der Künste Berlin, den ehemaligen Bildvorlagen- und Modellsammlungen, die innerhalb Deutschlands einzigartig sind. Diese dienten an Vorgängereinrichtungen, der Kunstakademie und der führenden Kunstgewerbeschule Berlins, die dem Kunstgewerbe-Museum angeschlossen war, als Muster und Lehrmittel. 
Die Bestände umfassen 25.000 Fotografien, die von namhaften Fotografen stammen: die Fratelli Alinari, Ottomar Anschütz, Ludwig Belitski (Sammlung Minutoli), Karl Blossfeldt, Georg Maria Eckert, Constant Famin, Wilhelm von Gloeden, Jakob August Lorent, Guglielmo Marconi, Albrecht Meydenbauer, James Robertson, Henry Peach Robinson und Giorgio Sommer, um nur einige Namen zu nennen. Daneben haben sich gegenständliche Lehrmittel zum Pflanzenstudium, nämlich Bronze-Plastiken und Herbarien, erhalten, die unter der Ägide Moritz Meurers angefertigt wurden. Zeichnungen und andere künstlerische Studien ergänzen die Lehrmittel.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, bis 14. Juni 2020
www.muenchner-stadtmuseum.de

MÜNCHEN. SCHAU her! – Das Bildarchiv der Bayerischen Staatsbibliothek
Die Ausstellung stellt zum ersten Mal die umfangreichen Fotoarchive der Bayerischen Staatsbibliothek vor. Die Sammlung umfasst derzeit mehr als 17 Millionen Bilder und hat eine überregionale Ausrichtung. In vielen Archiven spiegelt sich gleichzeitig die zentrale Rolle der bayerischen Landeshauptstadt als Fotomotiv und Ort der Fotografie wider. Die in München angefertigten Fotos stehen daher im Mittelpunkt der Ausstellung. 250 historische Aufnahmen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1970er Jahre laden zu einer spannenden Zeitreise durch München und Umgebung ein.
Es erscheint ein Begleitband im Schirmer/Mosel Verlag. Führungen jeden Sonntag 15 Uhr.
Bayerische Staatsbibliothek, 1. OG, Ludwigstr. 16, München
So-Fr 11-18 Uhr, bis 21. Juni 2020, Eintritt frei.
(28. April 2020, 18:30 Uhr, Vortrag “Heinrich Hoffmann und sein fotografischer Nachlass” von Sebastian Peters M. A., Institut für Zeitgeschichte)
www.bsb-muenchen.de

Gegenüber. Porträts von August Sander bis Rineke Dijkstra
Die menschliche Figur als eines der ältesten Motive in der Kunst nimmt auch in der Fotografie eine bedeutsame Rolle ein. August Sander – Wegbereiter einer sachlich-konzeptuellen Fotografie – suchte Menschen unterschiedlichster Gesellschaftsschichten und Berufsgruppen typologisch zu erfassen. Hingegen nähern sich jüngere Fotografengenerationen einer anderen Wirklichkeit. Rineke Dijkstra oder Wolfgang Tillmans etwa geht es darum, im Porträt auch ein individuelles Lebensgefühl festzuhalten.
Pinakothek der Moderne, Saal 28, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 5. Juli 2020
www.pinakothek.de

A Brief Collection Display of John Baldessari
„Ich werde wohl als der Typ erinnert werden, der Punkte auf die Gesichter von Menschen gemacht hat“, sagte John Baldessari (1931 – 2020). Scharfsinn und Leichtigkeit hat er in seinen Werken zu eigenwilliger Ironie verbunden, die nicht zuletzt die eigene Künstleridentität hinterfragt. Fotografie und Malerei, Video und Skulptur, Bild und Text und generell das Crossover zwischen verschiedenen Disziplinen und Erzählweisen bestimmen sein Werk.
Pinakothek der Moderne, Saal 27, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 5. Juli 2020
www.pinakothek.de

Jana Erb: This is not to be seen* *by future generations
In ihrer Fotoserie dokumentiert Jana Erb die Veränderungen der isländischen Ökosysteme durch den Klimawandel aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Gewissheit, dass nachfolgende Generationen unsere atemberaubenden Naturschönheiten nicht mehr erleben können, treibt Jana Erb in einer unkonventionellen Form der Dokumentationsfotografie an. In wechselnden Perspektiven zeigt sie besondere Seiten unserer Welt und stellt als Chronistin des Klimawandels die Veränderungen der isländischen Ökosysteme durch den Menschen heraus.
In abwechslungsreichen Bildern führt uns die Fotografin über die Insel im Nordatlantik und demonstriert ihre handwerkliche und künstlerische Vielseitigkeit. Es gelingt ihr die verträumte Verletzlichkeit der Wasserfälle am Haifoss in direkten Kontext zu den menschenfeindlichen Mondlandschaften der Myvatn Schwefelfelder zu setzen.
bosco, Bürger- und Kulturhaus Gauting, Oberer Kirchenweg 1, 82131 Gauting
Di-Fr 9-12 Uhr, Di, Do, Fr 15-18 Uhr, Sa 10-12 Uhr, 21. April bis 18. Juli 2020
(Eröffnung Di 21. April 2020, 19 Uhr)
bosco-gauting.de

The Architecture of Deception
Unter dem Titel „The Architecture of Deception“ (dt. „Die Architektur der Täuschung“) wird der Gebäudetypus des BNKR-Bunkers in der Ungererstrasse zum konzeptionellen Ausgangspunkt. In der Außenansicht als Wohngebäude gestaltet, handelt es sich um einen Hochbunker, der 1943 vom nationalsozialistischen Regime erbaut wurde, um der Bevölkerung im Münchner Stadtteil Nord-Schwabing einen Schutzraum zur Verfügung zu stellen. Als Reaktion auf diese architektonische Irreführung werden die Kuratoren zeitgenössische Künstler zeigen, die sich in Ihrer Arbeit gezielt des Repertoires räumlicher und visueller Täuschung bedienen, um irritierende Raumerlebnisse zu schaffen. Darüber hinaus soll hinterfragt werden, welche durchaus kritische Rolle Kunst im Kontext ideologisch aufgeladener Projekte einnimmt. „The Architecture of Deception“ ermutigt den Betrachter auf spielerische und zugleich kritische Weise, das Offensichtliche zu hinterfragen. Dies soll uns daran erinnern, dass das, was wir sehen, stets eine Frage der Perspektive ist und daher kaum der Ausdruck einer umfassenden Realität sein kann.
Mit Arbeiten von Cortis & Sonderegger, Emmanuelle Lainé, Hans Op de Beeck, Bettina Pousttchi, Gregor Sailer, The Swan Collective und anderen. Gezeigt werden neben bestehenden auch von BNKR beauftragte Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Video, Skulptur und Installation.
BNKR, Ungererstr. 158, München
Sa/So 14-18 Uhr, bis 19. Juli 2020
www.bnkr.space

Welt im Umbruch. Malerei und Fotografie der 20er Jahre – Von Otto Dix bis August Sander
“Die 1920er Jahre waren eine Zeit der Extreme und Gegensätze, voller Hoffnung und Elend, Licht und Schatten. Im Dialog zwischen Malerei und Fotografie beleuchtet die Ausstellung eine Zeit, die künstlerisch voller Innovationen steckte und in der sich zugleich Vorboten des kulturellen Niedergangs im Nationalsozialismus mehrten. Die moderne Stilrichtung der Neuen Sachlichkeit in der Malerei und des Neuen Sehens in der Fotografie strebt eine sachliche und realistisch-veristische Wiedergabe des Bildgegenstands an. Die Ausstellung spürt diesem künstlerischen Dialog erstmals in Porträts mit besonderem Fokus auf Akt und Selbstbildnisse, Stadtansichten, Stillleben, Darstellungen von Industrie und Technik sowie politischen Collagen nach. Neben den circa 220 Fotografien, Gemälden und Grafiken werden auch die wichtigsten Fotopublikationen der Zeit sowie ausgewählte Filme der künstlerischen Avantgarde zu sehen sein. Die Werke der Ausstellung stammen von Aenne Biermann, Erwin Blumenfeld, Otto Dix, Hugo Erfurth, Carl Grossberg, Florence Henri, Hannah Höch, Karl Hubbuch, Germaine Krull, El Lissitzky, László Moholy-Nagy, Albert Renger-Patzsch, Walter Peterhans, Max Radler, August Sander, Christian Schad, Rudolf Schlichter, Georg Scholz, Sasha Stone, Umbo u.a.
In Kooperation mit dem Bucerius Kunst Forum Hamburg.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, 29. Mai bis 13. September 2020
www.muenchner-stadtmuseum.de

FORUM 051: Jonathan Danko Kielkowski – unbounded
“Schönheit verleitet die Menschen zum Hinschauen“, sagte der US-Amerikanische Fotokünstler und Dokumentarfotograf Richard Misrach. Auch der Fotograf Jonathan Danko Kielkowski (geb. 1988) transformiert seine Bilddokumente zu Kunstwerken. Seine Sujets sind vergessene und verlassene Orte menschlicher Geschichte. Ohne journalistische Anklage dokumentieren die Bilder Spuren menschlichen Eingriffs in die Natur und deren Ausbeutung. Beispielhaft dafür stehen seine Fotografien von dem 2012 vor der ligurischen Küste havarierten Kreuzfahrtschiff Costa Concordia. Dem Nürnberger Fotografen gelang es schwimmend das Wrack kurz vor dessen Ende zu fotografieren. Die aktuelle Arbeit und Buchpublikation von Kielkowski beschäftigt sich mit Pyramiden, einer ehemaligen sowjetischen Bergbaustadt auf Spitzbergen. Bizarr-morbide Landschaftsaufnahmen zeigen zeitgeschichtliche Dokumente gescheiterter technologischer Zukunftsvisionen.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, 17. Juli bis 27. September 2020
www.muenchner-stadtmuseum.de

Daniel Biskup “Karl Lagerfeld in Berlin”
Ein Jahr nach dem Tod von Karl Lagerfeld erinnert das tim mit einer Fotoausstellung an den berühmten Modeschöpfer. Zu sehen sind einzigartige, bislang zum Teil unveröffentlichte Aufnahmen, die der international renommierte Fotograf Daniel Biskup im Jahr 2002 von Lagerfeld machte, als der sich spontan zu einem gemeinsamen Fotoshooting durch das nächtliche Berlin überreden ließ. Dabei entstanden ungewöhnliche Bilder, die Lagerfeld in der U-Bahn, ohne Handschuhe oder beim Autogramme schreiben zeigen. So, wie ihn die Öffentlichkeit kaum erlebt hat. Lagerfeld war am 19. Februar 2019 im Alter von 85 Jahren in Paris gestorben. Der aus Deutschland stammenden Designer galt schon zu Lebzeiten als Ikone, hatte die internationale Modebranche in entscheidender Weise geprägt und dem Modehaus Chanel zu neuem Glanz verholfen.
Daniel Biskup, 1962 in Bonn geboren, gehört zu den bedeutendsten deutschen Fotojournalisten der Gegenwart. Er zeigt Menschen in außergewöhnlichen Momenten, ohne ihnen zu nahezutreten. Er fotografierte zahlreiche Prominente wie Katy Perry, Mark Zuckerberg, Papst Benedikt, Jeff Bezos sowie Politiker wie Wladimir Putin, Donald Trump und Angela Merkel.
Parallel zur Ausstellung ist im Verlag Salz und Silber der Bildband „Daniel Biskup // Karl Lagerfeld“ erschienen. Preis: 25 Euro. Eintritt in die Ausstellung frei.
Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim)
Di-So 9-18 Uhr, bis 30. September 2020
www.timbayern.de

FEELINGS – Kunst und Emotion
Unter dem Blickwinkel des Emotionalen laden 100 Bilder, Objekte und Filme von rund 40 internationalen zeitgenössischen KünstlerInnen dazu ein, sich Kunst auf intuitive Weise zu nähern. Was löst Kunst in uns aus? Wie sehr hängt der Blick auf Kunst von unseren persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen ab? Welche Gefühle kommen bei der Betrachtung von Werken zum Vorschein, wenn allein die Intuition den Blick leitet?
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 4. Oktober 2020
www.pinakothek.de

Gauting International Photo Week
Fotoausstellung u.a. mit Arbeiten von Jack Savage / Großbritannien  Massimo Siragusa / Italien  Daniel Castonguay / Kanada  Donell Gumiran / Philippinen  Fadwa Rouhana / Palästina  Hajime Art / Frankreich  Guda Koster / Niederlande  Gus / Spanien  Heinz Innerhofer / Italien  Tristan Zhou / USA  Ibrahim Nabeel / Jordanien  George Digalakis / Griechenland  Abed Zagout / Palestina  Tales Yuan / China  Jürgen Sobkowiak / Deutschland  Thomas Vanoost / Belgien  Peter Untermaierhofer / Deutschland  Ligin Lee / Taiwan  Hardijanto Budiman / Indonesien  Aart Verrips / Südafrika
Rathaus Gauting, Bahnhofstraße 7, 82131 Gauting
Mo, Mi, Fr 8-12 Uhr, Die 8-12 und 15-19 Uhr, Do 7-12 und 13:30-16 Uhr, 27. September bis 16. Oktober 2020
Weitere Termine und Veranstaltungsorte, siehe Programm unter:
kunstverein-gauting.de

Sebastião Salgado. EXODUS.
Der brasilianische Fotograf und Fotoreporter Sebastião Salgado erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2019. Der Preis wird am Sonntag, den 20. Oktober 2019, in der Frankfurter Paulskirche verliehen. Die Laudatio hält der Regisseur Wim Wenders.
Aus diesem Anlass zeigt das Kunstfoyer München ab Juli 2020 die Ausstellung Sebastião Salgado. EXODUS – das Werk, mit dem er sich in aller Dringlichkeit für soziale Gerechtigkeit und Frieden eingesetzt hat, lange bevor er mit dem Projekt GENESIS (Ausstellung im Kunstfoyer 2015) und dem Film von Wim Wenders “Das Salz der Erde” einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde.
Kunstfoyer, Maximilianstraße 53, München
tgl. 9-19 Uhr, 23. Juli bis 25. Oktober 2020
www.versicherungskammer-kulturstiftung.de

About Us. Junge Fotografie aus China
Die Ausstellung zeigt siebzig Fotografien junger chinesischer Künstlerinnen und Künstlern, die in den letzten zwei Jahren für die Sammlung erworben wurden. Nach Robert Rauschenbergs westlichem Blick auf China in der letzten Ausstellung zeigen diese Fotografien nun Innenansichten der im Land lebenden Kunstschaffenden.
Alexander Tutsek-Stiftung, Karl-Theodor-Str. 27, München
Di-Fr 14 – 18 Uhr, Feiertags geschlossen, 21. April bis 30. Oktober 2020
www.atutsek-stiftung.de