Fotoausstellungen in München

[Stand 22. September 2017] Die folgenden Fotoausstellungen in München (und Umgebung) kann man derzeit oder bald anschauen. Die Ausstellungen sind nach Enddatum sortiert. Alle Angaben ohne Gewähr. Fragen und Hinweise bitte mailen an sg@goertz-fotografie.de

Weitere aktuelle Infos auch unter www.facebook.com/susannegoertz.fotografie

René Schrei „Photography fractal!“
Der Fotograf bearbeitet seine Motive digital bis sie nur noch aus Farben und Formen bestehen.
MVHS am Scheidplatz, Belgradstr. 108, München
Mo-Fr 10-20 Uhr, bis 22. September 2017
www.mvhs.de

Ulrich Blum „Zeitstücke/Timescapes“
Die fotografischen Bilder in „Zeitstücke“ sind eine Reflexion über Zeit, Schönheit, Vergessen und Erinnerung. Sie versuchen Zeit „sichtbar“ zu machen sowie die Dauer der Zeit ahnen zu lassen. Sie haben mit der Wahrnehmung der Welt, die uns umgibt, und mit deren Deutung zu tun. Sie haben auch, da wir nur Segmente der Welt bewusst zu erfassen vermögen, mit der Mehrdeutigkeit von Erinnertem zu tun, und – nicht zu vergessen … ein wenig mit der Liebe zum Leben …
Smudajescheck München, Kunstraum van Treeck, Schwindstr. 3, München
Di-Sa 11-16 Uhr (Do-Sa ist die Galeristin anwesend), bis 23. September 2017
cms.smudajescheck.com

Jana Roth „Views of Perspective“
Portraits und Geschichten aus Flüchtlingslagern in Kurdistan. Die Ausstellung zeigt einen Einblick in das alltägliche Leben in den Flüchtlingslagern in Kurdistan. Die Fotos sind überwiegend in Camp Essian im Gebiet Shikan und in Camp Rwanga im Gebiet Zahko entstanden. In diesen Camps sind fast ausschließlich Jesiden, die aus dem Shingal 2015 geflohen sind.
Köşk, Schrenkstr. 8, München
Do/Fr 17-20 Uhr, Sa 14-18 Uhr, bis 24. September 2017
(Finissage So 24. September 2017, 15 Uhr)
www.koesk-muenchen.de

Lara Perentin – Trieste meets München
Bilder, Atmosphäre und Geschmack einer mittleuropäischen Stadt am Meer.
Triest – eine außergewöhnliche Stadt, gesehen mit den Augen der Fotografin Lara Perentin, die sie in ihrer tiefsten Seele kennt und erzählt mit der Passion und der Intimität einer Verliebten. Das besondere Licht dieser Hafenstadt wird eingefangen durch das Objektiv der triestiner Fotografin und in den unzähligen Schattierungen von Schwarz und Weiß bis nach München gebracht. Perintins Bilder machen auf ihre Weise all die aufgenommenen Plätze, Personen und Stimmungen unsterblich, indem sie die Eleganz, manchmal auch die Leichtigkeit dieser mitteleuropäischen Stadt am Meer unterstreichen.
Pasinger Fabrik, August-Exter-Str. 1, Galerie 3, München
Di-Fr 11-17 Uhr, bis 29. September 2017
pasinger-fabrik.com

John F. Kenndey’s Life and Times – American Visonary
JFK@100: The Kennedy Presidency and the Kennedy Myth

Zum 100. Geburtstag des 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zeigt das Amerikahaus zwei Ausstellungen.
Amerikahaus, Barer Str. 19a, München
Do/Fr/Mo/Di 10-17 Uhr, Sa 10-16 Uhr, Mi 10-20 Uhr, bis 30. September 2017
www.amerikahaus.de, www.amerikahaus.de

Obermenzing in historischen Ansichten
Auf Grundlage des neuen Bildbandes „Obermenzing“ in der vom Stadtarchiv München herausgegebenen Reihe „Zeitreise ins alte München“, erschienen im Volk Verlag mit zahlreichen historische Aufnahmen des Stadtarchivs München, werden in der Ausstellung faszinierende Einblicke in das alte Obermenzing und das Leben seiner Bewohner gewährt.
Pasinger Fabrik, August-Exter-Str. 1, Lichthof / Bar, München
tgl. 10-22 Uhr, bis 1. Oktober 2017
pasinger-fabrik.com

Global prekär. Flucht, Trauma und Erinnerung in der zeitgenössischen Fotografie
Politische und gesellschaftliche Konflikte zu dokumentieren gehört seit jeher zu den zentralen Aufgaben von Fotografie. Die neu eingerichtete Präsentation aus den Sammlungsbeständen widmet sich der künstlerischen Auseinandersetzung mit Krieg und Vertreibung sowie Entwurzelung und Flucht. Mit Werken von Roy Arden, John Gossage, Anselm Kiefer, Eva Leitolf, Michael Schmidt, Jeff Wall.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, Saal 28, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 1. Oktober 2017
www.pinakothek.de

Begegnungen
Ergebnisse aus dem Fotoworkshop mit Werner Resch. Mit Fotoarbeiten von Horst Kiehn, Anne Menke-Schwinghammer, Gabriele Raith, Werner Resch, Josef Stöger und Gisela Wimmer.
Sendlinger Kulturschmiede, Daiserstr. 22, München
Di, Mi, Do 18-21 Uhr, bis 5. Oktober 2017 (Während Kunst in Sendling: 29.9. 18-22 Uhr, Sa 30.9. 14-22 Uhr, So 1.10. 14-19 Uhr)
www.sendlinger-kulturschmiede.de

Magic Moments of Rock &Pop „My Passion ist Music“
Highlights des Musikers und Fotokünstlers Didi Zill – faszinerende Live-Fotos, einzigartige Porträts und legendäre Platten-Cover.
Rockmuseum im Olympiaturm, Spiridon-Louis-Ring 7, München
Mo-So 9-24 Uhr, bis 7. Oktober 2017
www.rockmuseum.de

Hommage an Horst Faas – Photojournalist und Kriegsfotograf
Der deutsche Photojornalist und Kriegsphotograph Horst Faas wurde 1933 in Berlin geboren und verstarb 2012 in München. Er verfolgte Zeit seines Lebens die Aufgabe, den Menschen weltweit die grausame Realität des Krieges vor Augen zu führen. Seine Aufnahmen des Vietnamkrieges gingen um die Welt.
Galerie Stephen Hoffman, Prannerstr. 5, München
Di-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr, bis 7. Oktober 2017
www.galeriehoffman.com

Arno Schidlowski „Überall“
Arno Schidlowski nutzt Landschaftsfotografie, um sich einem inneren Zustand und einer Emotion zu nähern.
Galerie Jo Van de Loo, Theresienstr. 48, München
Di-Fr 12-18 Uhr, Sa 12-15 Uhr, bis 14. Oktober 2017
www.galerie-jovandeloo.com

ME:WE – Fotodoks 2017 mit dem Gastland USA
Mit dem Thema ME:WE beleuchtet FOTODOKS 2017 im Dialog mit dem Gastland USA das Spannungsverhältnis zwischen Individuellem und Kollektivem. Dokumentarfotografische Positionen zeigen, wie soziale Gemeinschaften durch äußere Einflüsse, wie Politik oder Konflikte geformt werden und Möglichkeiten einer hoffnungsvollen Verbindung schaffen. Der Blick wird darauf gelenkt, was Menschen verbindet oder trennt, auf Opposition, Vielfalt und Solidarität und auf die darin enthaltene Suche nach Motiven, die Zuschreibungen und Identitäten in einer komplexen Zeit definieren. Virtuelle Teilhabe wird kritisch betrachtet und Einflüsse von Nationalismus auf Gesellschaft und Medien gezeigt. Ebenso wird die persönliche Handlungsweise von FotografInnen thematisiert und welche Rolle ihnen im sozialen Miteinander zukommen kann.
Die Themen der ausgewählten FotografInnen erzählen von der Suche nach Sicherheit und Liebe, beschreiben Ausnahmezustände, analysieren politisches Engagement und Positionen, beobachten Grenzen und Überschreitungen und nicht zuletzt nutzen sie das Medium Fotografie als Flucht nach Vorne – ME:WE beschreibt eine Bewegung, einen dynamischen Prozess.
Lothringer13 Halle, Lothringer Str. 13, München-Haidhausen
11.–15. Oktober 2017
fotodoks.de

foen „foensehen“
Wir zeigen anläßlich des 15-jährigen Bestehens der Gruppe eine Werkschau mit aktuellen Arbeiten (Fotografie, Installation, Video) der Mitglieder.
Halle 50, DomagkAteliers, Margarete Schütte-Lihotzky-Str.30, München
Sa ab 18 Uhr, So/Mo 11-18 Uhr, Sa 14. bis Mo 16. Oktober 2017
(Vernissage Sa 14. Oktober, 18 Uhr, Führung im Rahmen des Künstlersonntags So 15. Oktober, 15 Uhr)
www.fo-en.de

Philipp Goldbach „Paris, Athen“
Philipp Goldbach arbeitet mit Prozessen und Materialien der Fotografie zwischen Abbild und Objekt. Dabei stellt die Auseinandersetzung mit konkreten historischen wie metaphorischen Beziehungen von Fotografie und Schrift bzw. Schreiben als zentralen Gedächtnis- und Speichermedien ein wiederkehrendes Motiv seiner Arbeiten dar.
Galerie Carol Johnssen, Königinstr. 27 München
Fr 13-18 Uhr, Sa n. Vbg., bis 18. Oktober 2017
www.artcarol.de

Herlinde Koelbl „Metamorphosen“
Ihre neueste Arbeit Metamorphosen beschreibt Herlinde Koebl so: „Eigene Geschichten entstehen durch die sichtbare Vergänglichkeit, ein Schwebezustand entsteht. Eine Art visuelle Archäologie, die sich überlagert oder auch kollidiert mit den Bildern oder Vorstellungen, die wir zu kennen glauben. Gegenwart und Vergangenheit fließen ineinander. Neue Schönheit und eine veränderte Wahrnehmung gehen aus den verschiedenen Ebenen von Realität, Transformation und Metamorphose in ihren Arbeiten hervor.“
Galerie Rieder, Maximilianstr. 22, München
Di-Fr 11-13, 14-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr, bis 20. Oktober 2017
www.galerierieder.de

lebenswelt | life-world
Zeitgenössische Skulpturen japanischer Künstlerinnen und Künstler und Fotografien der japanischen Fotografin Rinko Kawauchi. Subjektive Alltagserfahrungen, zeitliche Abläufe in der Natur, die zwischenmenschliche Kommunikation stehen im Mittelpunkt der Kunstwerke aus Japan.
Alexander Tutsek-Stiftung, Karl-Theodor-Str. 27, München
Di-Fr 14-18 Uhr, Feiertags geschlossen, bis 20. Oktober 2017
www.atutsek-stiftung.de

Elger Esser „Morgenland“
DIe jüngste Serie des Photographen zeigt Landschaften und Orte an der libanesischen Küste, entlang des Nils und in Israel in charakteristischer Handschrift: mit niedrigen, geraden Horizonten und in milden Farben.
Schirmer Mosel Showroom, Galeriestr. 2, München
Mo-Fr 14-19 Uhr, Sa 12-15 Uhr, bis 21. Oktober 2017
schirmer-mosel.de

Tokihiro Sato „Photo Respirations“
Tokihiro Sato fotografiert mit sehr langen Belichtungszeiten, bis zu zwei Stunden. Der Künstler positioniert während der Belichtung tagsüber Spiegel an verschiedenen Positionen und schafft somit Reflektionen, welche die Kamera blenden. Bei Nachtaufnahmen verwendet Sato Leuchtstifte während er sich langsam und kontinuierlich durch das Bild bewegt und somit auf der Aufnahme unsichtbar bleibt. Nur die Lichtpunkte sind sichtbar.
Micheko Galerie, Thersienstr. 18, München
Di-Fr 14-19 Uhr, Sa 11-15 Uhr, bis 21. Oktober 2017
www.artsy.net

Henry Holmes Smith
Experimentelle Dye Transfer-Drucke.
Galerie f5,6, Ludwigstr. 7, München
Mi-Fr 12-18 Uhr, Sa 12-15 Uhr, bis 21. Oktober 2017
www.f56.net

Katrin Lay „Traumfragmente“
Photographien.
Autoren Galerie 1, Pündterplatz 6/IV, München
Mi-Fr 13-18:30 Uhr, Sa 10-14 Uhr, 4. bis 24. Oktober 2017
www.autorengalerie1-muenchen.de

Jürgen Heckelmann
Photographische DImensionen und Tiefen der Architektur.
Autoren Galerie 1, Pündterplatz 6/IV, München
Mi-Fr 13-18:30 Uhr, Sa 10-14 Uhr, 4. bis 24. Oktober 2017
www.autorengalerie1-muenchen.de

Vera Botterbusch
„Am anderen Ende der Geschichte, Paris – eine Erinnerung“. Die Fotografin und Filmemacherin erzählt in ihren Fotos von der Erinnerungskultur, von den Spuren der deutschen Okkupation im Zweiten Weltkrieg und der Deportation der Juden im Bewusstsein der Stadt Paris.
DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64, 4. OG, München
Mo-Fr 7-21 Uhr, Sa 8-14 Uhr, bis 27. Oktober 2017

Andrea Ferber „Fremdes Territorium“
Die Fotografin Andrea Ferber hat Unterkünfte und Einrichtungen für Asylsuchende in München, Niederbayern, Saalfeld und Berlin besucht. Sie erhielt ganz unterschiedliche Zugänge zu den sich neu formierenden Lebensräumen von Menschen, die ihre Heimat verlassen und sich auf eine ungewisse Reise begeben mussten. Die Fotografien zeigen Fragmente eines Alltags auf fremdem Territorium. Dazu bringt die Installation „Raum in Raum“ die Atmosphäre eines Zimmers in einer Gemeinschaftsunterkunft näher.
Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, München
tgl. ausser 3. Oktober, bis 27. Oktober 2017
www.seidlvilla.de

Angela Fechter, Sandra Filic und Paul Albert Leitner „Ich ist ein anderer“
Drei Künstlerinnen und Künstler zeigen ganz ungewöhnliche Selbstporträts, Fotografien und Filme von sich selbst. Angela Fechter und Sandra Filc aus München, Paul Albert Leitner aus Wien. Sie versuchen sich an der Unheimlichkeit der menschlichen Existenz, erkunden das Repertoir unserer Wünsche.
Das Leben ist im Zeitalter der Selfies eine fast pausenlose Momentaufnahme. Dennoch läßt sich das Selbst nicht ohne weiteres stellen. Es treibt sich auch in Lücken und Brüchen herum, geht manchmal verloren. Wir können die körperlichen Symptome unserer Altersstufen betrachten. Sind das wir selbst? Oder sind wir auch noch ein anderer? Welche unsichtbaren Abdrücke werden auf uns hinterlassen? Was formt uns, deformiert uns?
Rathausgalerie, Kunsthalle, Marienplatz 8, München
Di-So 11-19 Uhr, bis 28. Oktober 2017
(Matinee 24. September 2017, 11 bis 13 Uhr)
www.muenchen.de

Regina Schmeken
Zentrales Thema in Regina Schmekens Werk ist die künstlerische Auseinandersetzung mit Bewegung. Ihre fotografischen Studien zu Tanz, Stabhochsprung, Fechten und Fußball wurden in den vergangenen Jahren vielfach ausgestellt. Die Galerie Jordanow zeigt in ihrer zweiten Einzelausstellung mit Bildern der Künstlerin eine 4-teilige Arbeit zu Bewegung­sabläufen am Beispiel eines Fecht­wett­kampfs, aufgenommen 2016 in Brasilien. Ergänzend geben ausgewählte Bilder Einblicke in das umfang­reiche Werk von Regina Schmeken, die seit 1986 neben ihrer freien künstlerischen Arbeit für die Süddeutsche Zeitung fotografiert.
Galerie Jordanow, Zieblandstr. 19, München
Mi-Fr 14-19 Uhr, Sa 11-15 Uhr, bis 28. Oktober 2017
www.artsy.net/galerie-jordanow

Do Things – eine Ausstellung von Something Fantastic
BNKR, Ungererstr. 158, München
Sa/So 14-18 Uhr, bis 29. Oktober 2017
www.bnkr.space

Elisabeth Brockmann „Gold“
Neue Fotografien mit dem Spiel von Licht und Transparenz.
Galerie Wittenbrink, Türkenstr. 16, München
Di-Sa 10-18 Uhr, do 10-20 Uhr, bis 4. November 2017
www.galeriewittenbrink.de

WAS TUN?! Fotografie, Video und Installation
In der Ausstellung WAS TUN?! fragen internationale KünstlerInnen aus der Gegenwartsperspektive nach den Aufbrüchen und Vorstellungen, die mit der Oktoberrevolution verbunden waren und führen eine Auseinandersetzung mit der langen Geschichte des Scheiterns. Sie untersuchen die hegemonialen Prozesse des Wandels nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und setzen sich mit der gesellschaftlichen Verfasstheit des heutigen Russland auseinander. Die medienübergreifenden Exponate in der Ausstellung WAS TUN?! stellen auch Fragen nach den Auswirkungen der Kapitalisierung der postkommunistischen Länder auf die sozialen und politischen Verhältnisse und nehmen die Arbeitsbedingungen der bildenden KünstlerInnen in den Fokus.
Aspekte Galerie im Gasteig, 2. Stock, Rosenheimer Straße 5, München
tgl. von 10-22 Uhr, 5. Oktober bis 5. November 2017
(Ausstellungseröffnung Mi 5. Oktober 2017, 19 Uhr, Gasteig im Foyer, 2. Stock)
www.mvhs.de

Schön vergänglich – Blumen in der zeitgenössichen Kunst
Die Austellung im Kallmann-Museum, in der neben Gemälden und Fotografien auch Videos und Skulpturen zu sehen sind, verfolgt das Fortleben dieses klassischen Motivs der Kunstgeschichte in der heutigen Zeit. U.a. mit Fotoarbeiten von Michael Wesely, Christopher Thomas, Hiroyuki Masuyama, Luzia Simons.
Kallmann-Museum Ismaning, Schloßstr. 3b, 85737 Ismaning
Di-So 14:30-17 Uhr, bis 5. November 2017
kallmann-museum.de

Max Seidel „Bildberichter“
1924 zu Beginn seiner Karriere als Pressefotograf, unternahm Seidel (1904-1993) eine Fotoreise von Athen, über Konstantinopel, Jerusalem, Kairo bis in den Sudan. 1939 liess er sich in Mittenwald nieder, arbeitete im II. Weltkrieg europaweit als Dokumentar und schuf später Fotografiezyklen der Leute und Natur um Mittenwald.
Geigenbaumuseum Mittenwald, Ballenhausgasse 3, Mittenwald
Di-So 10-17 Uhr, bis 5. November 2017
www.geigenbaumuseum-mittenwald.de

Michael von Hassel
Galerie Barbara Ruetz, Gabelsbergerstr. 7, München
Di-Fr 12-19 Uhr, Sa/So 12-18 Uhr, bis 5. November 2017
www.galerie-ruetz.de

Via – Straßenfotografie von Hamburg bis Palermo
Ungewöhnliche Alltagsszenen erwarten Besucher der Fotoausstellung „Via!“ vom 05. Oktober bis zum 19. November in der Pasinger Fabrik. Der im Rahmen des internationalen Straßenfotografiefestivals „Observations 2017“ erstmals in vollem Umfang in Deutschland ausgestellte Bilderkanon ist das Ergebnis eines 2014 in Kooperation mit dem Goethe Institut initiierten Fotografieprojektes. Zielsetzung von jeweils fünf deutschen und fünf italienischen Fotografen war es, mit den Mitteln der Straßenfotografie über den Zeitraum eines Jahres besondere Alltagsmomente zwischen Hamburg und Palermo zu dokumentieren. (blog.goethe.de/via)
Pasinger Fabrik, August-Exter-Str. 1, Lichthof / Bar, München
tgl. 10-22 Uhr, 5. Oktober bis 19. November 2017
(Vernissage Do 5. Oktober 2017, 19 Uhr, in Anwesenheit beteiligter Fotografen)
pasinger-fabrik.com

Ellen von Unwerth „Heimat“
Nach einem furiosen Auftakt in Los Angeles zeigt IMMAGIS vom 15. September 2017 an die Ausstellung HEIMAT mit über 30 Werken der deutschen Starfotografin Ellen von Unwerth. Pünktlich zum Oktoberfest lädt von Unwerth den Betrachter zu ihrer fotografischen Lustreise durch ihr Heimatland Bayern ein und verzückt mit einer erotisch aufgeladenen, nostalgisch angehauchten wie üppig inszenierten Serie voller Lebenslust. Dank einer ausgeprägten Liebe zur Natur, der scheinbar omnipräsenten Religiösität sowie einem spielerischen Umgang mit der regional-typischen Materialästhetik wird der Gang durch die Ausstellung zu einem sinnlichen wie optischen Genuss. Von Unwerths Bilderkanon HEIMAT verbindet den Charme der Vergangenheit mit frischer, provokanter Erotik, wirbelt angestammte Geschlechterrollen fröhlich durcheinander und zeigt, dass selbst Krachlederne glamourös sein können. Viva Bavaria!
Ellen von Unwerth arbeitete zehn Jahre lang als Top- Model in der Modebranche, bevor sie selbst zur Kamera griff und zu einer der gefragtesten Modefotografinnen der Welt wurde. Ihre Arbeiten erschienen in zahllosen Magazinen, darunter u.a. Vogue, Interview und Vanity Fair. Ellen von Unwerth lebt in Paris und New York.
Immagis Fine Art Photography, Blütenstr. 1, München
Di-Fr 14-18Uhr, Sa 11-14:00 Uhr, bis 11. November 2017
www.immagis.de

FORUM 043: Sebastian Jung – Winzerla
Sebastian Jung ist aufgewachsen in Winzerla, jener zu Jena gehörenden Plattenbausiedlung, die als Herkunftsort der drei rechtsterroristischen NSU-Mitglieder Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe bekannt wurde. In seiner Ausstellung unternimmt Jung eine künstlerische Spurensuche anhand seiner Erinnerungen an das Winzerla der 1990er-Jahre. Fotos und Zeichnungen umkreisen das diffuse Lebensgefühl seiner Kindheit. Den Ergebnissen seiner Recherche stellt er Zeichnungen aus dem NSU-Prozess gegenüber, die er 2014 vor Ort anfertigte.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, bis 12. November 2017
www.muenchner-stadtmuseum.de

salon de photographie VI
Werkschau des Projekts Fotografie der Münchner Volkshochschule unter der Leitung von Michael Jochum.
Das Projekt Fotografie der Münchner Volkshochschule veranstaltet seinen sechsten „salon de photographie“ unter der Leitung von Michael Jochum. In dieser Werkschau geben die Teilnehmenden des „Projekts Fotografie“ einen Einblick in ihre vielfältigen Arbeitsweisen. Thematisch reichen die ausgestellten Fotoarbeiten von Selbstportraits bis hin zu persönlichen Sichtweisen des Alltags. Portfolios, Magazine, Buchobjekte und auch Wand- und Beamerpräsentationen sind zu sehen.
Das Projekt Fotografie unter der Leitung von Michael Jochum richtet sich an besonders Interessierte, Laien und Fotografinnen und Fotografen, die sich intensiv mit dem Medium Fotografie beschäftigen möchten, um eine persönliche Bildsprache zu entwickeln.
Michael Jochum ist freischaffender Fotograf in München und berufenes Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie DFA. Er gründet 1995 das FOTOWERK, als Forum für Fotografie und Kunst. Seine Arbeiten wurden an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und in unterschiedlicher Form publiziert.
Teilnehmende Fotograf/innen sind: Martin Ahr, Ilona Brundiers, Chih-Chieh Chuang, Oliver Deska, Markus Heinisch, Jacob Klinkisch, Elisabeth Mihalyi, Andrea Muthig, Hermann Offner, Reinhard Piper, Michael Richter, Eva Vonnahme, Guoling Wen, Martin Zinßer, Mathias Finckh, Mathias Hamm, Katharina Krenn, Michael Lindemann, Kerstin Peick, Werner Siebert, Meret Siemen, Simona Thomas, Burkhard Wittek, Michael Aberger, Hendrik Köhler, Elisabeth Pfahler-Scharf, Jürgen Sielaff, Simone Stadler.
Einstein 28, Einsteinstr. 28, Vortragssaal 2, Raum B 0.01, Haus B
Ausstellung: Sa 18. November 2017, 10.30-15 Uhr, Information Projekt Fotografie: 13-15 Uhr für neue Interessenten mit anschließenden Bewerbungsgesprächen.
www.salon-de-photographie.de, www.projekt-fotografie.com

Neulich im Momenteland – Begegnungen über die bayerisch-böhmische Grenze
Die Ausstellung „Neulich im Momenteland“ basiert auf dem Foto/Textband, der Fotografen Johannes M. Haslinger und Herbert Pöhnl, sowie des Schriftstellers Bernhard Setzwein im Pustet-Verlag Regensburg.
Mit den Mitteln der Fotografie und der literarischen Reportage ist eine Dokumentation entstanden, die den aktuellen Ist-Zustand der bayerisch-tschechischen Beziehung am Beispiel sehr persönlicher Begegnungen einfängt. Beide Autoren haben aufgrund ihrer Beheimatung im ostbayerischen Grenzgebiet den Wandel in der Mitte Europas seit dem Wegfall des Eisernen Vorhangs hautnah miterlebt und selbst ein Stück mit geprägt.
Pasinger Fabrik, August-Exter-Str. 1, Galerie 1 – 3, München
Di-So 16 20 Uhr, 20. Oktober bis 26. November 2017
(Vernissage Do 19. Oktober, 19 Uhr)
pasinger-fabrik.com

Laura Zalenga ∙ Korbinian Vogt „A world of my own“
Mit unerschöpflichem Ideenreichtum hinterfragt Zalenga die eigene Person, übersetzt Befindlichkeiten, körperliche Veränderungen und Verletzungen sowie räumliche Situationen in eine individuelle Bildsprache, die mithilfe der digitalen Bildbearbeitung eine zusätzliche atmosphärische Dichte erhalten, ja durch diese werden manche Motive überhaupt erst realisierbar. Die oftmals kontrastreichen, in kalte Farbigkeit getauchten Szenerien lassen dabei an die Bildästhetik der Filme von Tim Burton denken. Im Rahmen dieser Ausstellung ist nun eine Auswahl von 22 Werken aus allen Schaffensphasen der heute in Biberach an der Riß lebenden Künstlerin zu sehen.
Abgerundet wird die Ausstellung durch fünf Werke des jungen Münchner Fotografen Korbinian Vogt (* 1995), der den weiblichen Akt in einem spektakulären landschaftlichen Umfeld inszeniert. Die hier erstmals präsentierten Arbeiten entstanden erst vor wenigen Wochen vor der atemberaubenden Naturkulisse Grönlands.
Galerie für Fotografie der Gegenwart, Schleißheimer Str. 44, München
Di–Fr 14-19 Uhr, Sa 11–15 Uhr, bis 5. Januar 2018
www.ingoseufert.com

Thomas Struth „Figure Ground“
Die Übersichtsausstellung von Thomas Struth präsentiert erstmals eine Auswahl seiner umfassenden Werkgruppen unter dem Aspekt des sozialen Interesses, das die Entwicklung seines künstlerischen, explizit international angelegten Werks durchzieht. Von den ersten Arbeiten bis zu den aktuellen Bildern entwickelt das Werk des international anerkannten Fotografen durch seine Themenwahl, die Art der fotografischen Umsetzung und ihrer Präsentation seinen speziellen Charakter.
Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1, München
Di-So 10-17 Uhr, Do bis 20 Uhr, verlängert bis 7. Januar 2018
www.hausderkunst.de

Clara Bahlsen
Galerie f5,6, Ludwigstr. 7, München
Mi-Fr 12-18 Uhr, Sa 12-15 Uhr, 27. Oktober 2017 bis 27. Januar 2018
www.f56.net

Martin Parr. Retrospektive.
Kunstfoyer, Maximilianstraße 53,München
tgl. 9-19 Uhr, 11. Oktober 2017 bis 28. Januar 2018
www.versicherungskammer-kulturstiftung.de

Adolphe Braun – ein Fotografenunternehmen des 19. Jahrhunderts
Der Franzose Adolphe Braun (1812-1877) zählt zu den erfolgreichsten Fotografen im Europa des 19. Jahrhunderts. Als ausgebildeter Zeichner arbeitete er zunächst für die elsässische Textilindustrie, bevor er sich 1854 der Fotografie zuwandte. Mit einer mehr als 300 Aufnahmen umfassenden Serie von Blumenstillleben gelang ihm 1855 auf der Pariser Weltausstellung der künstlerische Durchbruch. Die weit verbreiteten Aufnahmen dienten Textilgestaltern im Second Empire als Vorlagen und waren wegen ihrer meisterhaften Komposition auch als Studien für Dekorationsmaler und Zeichner beliebt. Ab 1860 fotografierte Braun mit seiner großformatigen Kamera die alpinen Landschaften und Städte der Schweiz, die gelegentlich vom Maler Gustave Courbet als Vorlagen für Gemälde verwendet wurden. Neben Tierstudien, Architektur- und Landschaftsdarstellungen konzentrierte sich Braun auf die Kunstreproduktion. Als erster offizieller Fotograf erhielt er die Erlaubnis für drei Jahrzehnte die Kunstwerke des Louvre zu reproduzieren. Das Unternehmen Braun galt als führend in der Wiedergabe der Tonwerte von Werken der Malerei, Skulptur und Grafik, wie Beispiele aus den bekanntesten europäischen Kunstmuseen in Wien, Florenz, London oder Dresden veranschaulichen.
Die Ausstellung präsentiert erstmals sämtliche Tätigkeitsfelder Adolphe Brauns anhand von ca. 200 Originalaufnahmen und Gemälden des 19. Jahrhunderts von Gustave Courbet, Henri Fantin-Latour oder Jules Médard.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, 6. Oktober 2017 bis 21. Januar 2018
www.muenchner-stadtmuseum.de

FORUM 044: Jenny Schäfer – Liste: Neues Wasser
Wasser wird vom Bedürfnis zum Begehren. Es wird gestaltet und verkauft. Über die Ambivalenz von Wasser geht es in der künstlerischen Recherche von Jenny Schäfer. Der Zusammenhang zwischen einer Ästhetik des Wassers im kapitalistischen System und der dem Wasser inhärenten Romantik, Kraft und Faszination wird durch Fotografien, Zeichnungen und Objekte formuliert.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, 8. Dezember 2017 bis 4. Februar 2018
www.muenchner-stadtmuseum.de

bilder fragen – Zeitgenössische Kunst zum Reformationsjubiläum
„Martin Luther hat die Bilder nicht so ernst genommen und sie auf Didaktik reduziert … hat damit den Bilderstürmereien Einhalt geboten und paradoxerweise die freie Entwicklung der Kunst befördert“  formuliert Thomas Sternberg 2015.
Ob das tatsächlich zum Motor späterer Kunstfreiheit wurde, kann diskutiert werden. Sicher scheint Luthers Weg von einer grundsätzlichen Ablehnung des Bildes zu einer moderateren Bilderfreundlichkeit aber der Einsicht in dessen Macht und übergreifende Kommunikationsfähigkeit geschuldet.
Die vor 500 Jahren rein theologisch motivierte Debatte ist längst zu einer globalen, alle gesellschaftlichen Felder umspannenden Frage geworden.
Bilder stellen selbst immer Fragen, und müssen befragt werden – Die Ausstellung stellt aktuelle, internationale Kunst vor, die in eigenen künstlerischen Bildern einen zeitgemäßen Beitrag dazu leisten.
H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast, Beim Glaspalast 1, 86153 Augsburg
Di-So 10-17 Uhr,  bis 18. Februar 2018
www.h2-glaspalast.de

Araki.Tokyo
2004 konnte mit Unterstützung von PIN die Originalvorlage von Arakis Buch Tokyo (Sexteen) erworben werden, bestehend aus 28 kleinformatigen fotografischen Diptychen. 1973 erschienen gehört Tokyo zu den ersten Künstlerbüchern, die Araki veröffentlichte, denen in den kommenden vier Jahrzehnten mehrere Hundert folgen sollten.
Die Ausstellung stellt die Tokyo-Serie vor, ergänzt durch weitere frühe Tokyo-Fotografien von Araki und anderen Künstlern sowie Künstlerbüchern aus den 1960er und -70er Jahren. Es erscheint eine exklusive Werk-Monographie in limitierter Auflage.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, Saal 8, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis
www.pinakothek.de

Schlechtes Wetter
„Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur …“ diesen Satz kennt wahrscheinlich jeder. Für Fotografen sollte eigentlich das Credo gelten: „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechtes Licht!“ Es sind meist nicht Postkartenmotive mit blauem Himmel die Emotionen bei uns wecken, sondern Fotos mit außergewöhnlichen oder überraschenden Wetterstimmungen wie z.B. Gewitter, Nebel oder Ähnlichem. Die Ausstellung der Arbeitsgruppe „Draußen“ des Fotoclubs CC77 zeigt, dass man bei schlechtem Wetter nicht zuhause bleiben muss, sondern das jedes Wetter seine interessanten Seiten hat.
VHS im Norden des Landkreises München e.V., Pegasusstr. 18, 80129 Unterschleissheim
29. September 2017 bis 22. Februar 2018
(Vernissage 29. September 2017, ab 19 Uhr)
www.vhs-nord.de

Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism
Wie dauerhaft muss Stadtplanung angelegt sein? Vom Oktoberfest in München über das weltweit grösste Pilgerfest Kumbh Mela in Indien und das Burning Man-Festival in Nevada bis hin zu vielen anderen Großereignissen zeigt sich, dass flexible bauliche Strukturen weltweit eingesetzt werden, um zum Teil sehr große Menschenmengen kurz- oder auch mittelfristig zu versorgen. Die ephemeren Strukturen erfüllen verschiedene funktionale Aufgaben und dienen für religiöse und kulturelle Festivals, als Militär- und Flüchtlingslager oder Bergbaustädte. Die Ausstellung ist auf der Grundlage einer langfristig angelegten Studie von Rahul Mehrotra, Graduate School of Design, Harvard University, und Felipe Vera, Centro de Ecologia Paisaje y Urbanismo in Santiago, entstanden und beschreibt ein globales Phänomen, das in Zeiten weltweiter Migrationen besondere Aktualität erhält.
Pinakothek der Moderne, Architekturmuseum der TU München, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr,
www.pinakothek.de

Kapsel 08: Polina Kanis
Polina Kanis (geb. 1985 in Leningrad, heute St. Petersburg) erkundet die Grenzen zwischen Film, Fotografie und Performance. Ihre Videos sind von einer markanten Spannung zwischen dem dargestellten Geschehen und der Welt jenseits des Bildkaders geprägt. Kanis‘ Protagonisten halten sich in geschlossenen Systemen auf, innerhalb derer unsichtbare Herrschaftsinstanzen ihr Verhalten auf automatisierte und ritualisierte Handlungen reduzieren. Diese mikrokosmischen Szenerien gehen der Frage nach, inwieweit ein vorgegebener Rahmen – sei er gesellschaftlich, politisch oder kulturell – Einfluss auf die ihm unterworfenen Lebewesen nimmt, wie er sie deformiert und ihre Beziehungen verfälscht und pervertiert, während die Betroffenen darum ringen, ihren Platz in der Gemeinschaft zu finden.
Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1, München
Di-So 10-17 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 18. März 2018
www.hausderkunst.de

Germaine Krull. Métal
Ihre Bedeutung als avantgardistische Künstlerin verdankt die Fotografin Germaine Krull ihrem wegweisenden Mappenwerk „Métal“ (1928). Eiserne Konstruktionen wie Kräne, Brücken, Maschinen und den Eiffelturm setzt sie darin mittels ungewöhnlicher Perspektiven und Bildausschnitte in Szene. Die Abfolge im Portfolio lässt aus den Einzelbildern einen geradezu filmisch-bewegten „Tanz der nackten Metalle“ werden und zeigt die gigantischen Metallkonstruktionen als dynamische Monumente einer modernen Zeit. Die Präsentation zeigt alle 64 Tafeln aus dem Portfolio „Métal“ ergänzt um originale Fotografien der Serie aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, Saal 8, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr,
www.pinakothek.de